01.11.2011Vom 11.–13. Oktober 2011 traf sich die Biotechnologie und Life Science Branche auf der Biotechnica 2011 in Hannover. Dr. Martin Friedrich und Dr. Anja Gaugel stellen Ihnen hier Trends und Themen der Messe vor.
Mit rund 11.000 Besuchern hat die Biotechnica auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass das Interesse an der Biotechnologie nicht erlahmt, sondern weiterhin steigt.
Weiter24.06.2011In der PCR-Abteilung des Kompetenzzentrums für Molekularbiologie der synlab-Gruppe in Weiden i.d.Opf. treffen täglich mehr als 500 Proben ein, die in kürzester Zeit zu bearbeiten sind. Unter anderem Plasmaproben für die HCV-Diagnostik, Vaginal-Abstriche, aus denen HPV-DNA isoliert, oder Stuhlproben, in denen Noroviren nachgewiesen werden sollen. Da ein Großteil der Diagnostik mittlerweile über eine Echtzeit-PCR erfolgt, ist ein notwendiger Schritt die effiziente und schnelle Isolierung der viralen oder bakteriellen Nukleinsäuren.
Weiter22.11.2010Maligne Tumore stellen die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt dar. Wichtig bei der Behandlung ist eine frühe Diagnose, denn je präziser das Maß der Aggressivität bestimmt werden kann, desto besser kann eine spezifische Therapieempfehlung ausgesprochen werden mit einem positiven Effekt auf die Heilungschancen. Eine neuer multi-modaler Diagnoseansatz soll deshalb helfen, Tumore präziser zu beschreiben, als es unter dem augenblicklichen Stand der Technik bisher möglich ist.
Weiter12.03.2010Die Kultivierung von Säugerzellen stellt hohe Ansprüche an die Umgebungsbedingungen und die Medienzusammensetzung. Dazu gehören eine präzise Temperaturkontrolle, eine stabile CO2-Konzentration, konstante Feuchtigkeit sowie die Regulierung des pH-Wertes und der Konzentration des gelösten Sauerstoffs im Medium. Insbesondere für die anspruchsvolle Kultivierung von Suspensionszellen sind innovative Lösungen gefragt.
Weiter01.02.2010Seit fast 20 Jahren haben DNA-Chips beziehungsweise Oligonukleotidarrays ganz entscheidend zum Erfolg der Genomforschung beigetragen. Mit der Hinwendung zur Proteomik eröffnen sich der biomedizinischen Forschung nun völlig neue Lösungsansätze für eine Vielzahl drängender Fragestellungen in den Bereichen Diagnostik, Wirk- und Impfstoffentwicklung. Die für Peptide und Proteine verfügbaren Microarray-Lösungen konnten jedoch aufgrund hoher Kosten und mangels Komplexität und Flexibilität bisher nicht annähernd so effektiv zum Fortschritt von Forschung und Entwicklung beitragen.
Weiter01.02.2010Schon seit 1991 befasste sich der Molekularbiologe Harald Schneider, Leiter der DNA-Abteilung im Landeskriminalamt in Wiesbaden mit forensischen DNA-Analysen. Besonders in den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet viel verändert. So sind zum einen die technologischen Voraussetzungen heute anders als vor zwei Jahrzehnten: Analyseverfahren sind moderner, Testmethoden empfindlicher geworden. „Anfang 2009 haben wir begonnen, die DNA-Straße in unserem neuen Analyselabor aufzubauen - im November konnten wir sie planmäßig in Betrieb nehmen", sagt Schneider.
Weiter01.11.2009Mit der Infektionswelle der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe) und den behördlichen Melde- und Quarantäneauflagen ist es für Diagnostiklabore noch wichtiger geworden Proben in kurzer Zeit zuverlässig zu testen. In einem 24-Stunden-Bereitschafts- und Versorgungslabor kommen Proben schubweise an und trotzdem müssen die Ergebnisse schnellstmöglich an die Einsender übermittelt werden. Da die Nukleinsäure-Aufreinigung oftmals der erste einer Reihe von Analyseschritten ist, ist es wichtig qualitativ und quantitativ hochwertig und schnell aufzureinigen.
Weiter01.11.2009Sie sind klein, kodieren nicht für Proteine und spielen trotzdem eine wichtige Rolle in der Genregulation. Lange wurden sie als genetischer Abfall missachtet, seit einigen Jahren rücken sie jedoch immer stärker in den Blickpunkt der genetischen Forschung: microRNAs (miRNAs). Sie sind meist 21-23 Nukleotide lang und regulieren durch Bindung an die mRNA die Translation.
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