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Mineralölkontaminationen - Bestimmung in Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien durch LC-GC-Kopplung

17.01.2012
Abb. 1: Beispielchromatogramm einer Injektion des AS-Applikationsstandards (UV-Detektion bei 230 nm)
Abb. 1: Beispielchromatogramm einer Injektion des AS-Applikationsstandards (UV-Detektion bei 230 nm) Weiter
Abb. 1: Beispielchromatogramm einer Injektion des AS-Applikationsstandards (UV-Detektion bei 230 nm) Abb. 2: Kalibrierfunktion Abb. 3: MOSH-Fraktion des Reiseextrakts l (10 g mit 10 ml extrahiert, auf 0,5 ml eingedampft), 30 ... Abb. 4: MOAH-Fraktion des Reiseextrakts l, 30 µl-Injektionsvolumen Abb. 5: MOSH-Fraktion eines Nussnougatcreme-Extrakts (8 g mit 20 ml Hexan extrahiert), ... 

In zahlreichen Lebensmitteln werden unerwünschte Mineralölrückstände gefunden. Zurückzuführen ist die häufig auf die Verpackungsmaterialien. Die Verwendung mineralölhaltiger Druckfarben führt zu einer Migration von Kohlenwasserstoffen in die Lebensmittel. Dies ist besonders bei recycelten, aber auch bei frischfaserhaltigen Verpackungen festzustellen. Voraussetzung ist, dass verpackte Lebensmittel in direktem Kontakt mit der Verpackung stehen, wie dies bei einer Vielzahl von Lebensmitteln wie z.B. Reis der Fall ist.

Einführung

Besonders die Konzentration gesättigter (MOSH - Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und aromatischer Kohlenwasserstoffe (MOAH - Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) ist in vielen Produkten stark erhöht. Kohlenwasserstoffe, die im Siedebereich zwischen C16 und C24 liegen, gelten als besonders migrationsintensiv. Die gesundheitliche Bedenklichkeit dieser Kontamination von Lebensmitteln wurde bereits im Dezember 2009 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) deutlich formuliert (1). Das BfR kam in seiner Wertung zu dem Schluss, dass der Übergang von Mineralölen auf Lebensmittel dringend minimiert werden sollte. Messungen werden empfohlen. An entsprechenden Vorschriften wird gearbeitet.

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Autor(en):
Dr. Rüdiger Kohl, Applikationschemiker, Axel Semrau GmbH & Co. KG

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