Die Elektrochemie (EC) ist eine der klassischen Methoden Oxidationsreaktionen zu induzieren. Ihr Einsatz als Simulationstechnik zur Untersuchung oxidativer oder reduktiver Vorgänge liegt daher nahe.
Die elektrochemische Zelle
besteht aus drei Elektroden, der Arbeits-, Referenz- sowie Gegenelektrode (Abb. 2). Zwischen Gegen- und Arbeitselektrode wird eine Spannung, das Potential, angelegt. Die Referenzelektrode kompensiert Polarisationseffekte und stabilisiert das System. Das Potential ist die treibende Kraft, um Redoxreaktionen anzustoßen. Die Polarität des Potentials bestimmt dabei, ob Oxidationen oder Reduktionen stattfinden.
In amperometrischen Zellen strömt die zu untersuchende Substanz an der planaren Arbeitselektrode vorbei. Moleküle, die an die Oberfläche der Elektrode diffundieren und mit dieser in Berührung kommen, können umgesetzt, d.h. oxidiert oder reduziert werden. Ist das Produkt instabil, können Folgereaktionen stattfinden. Wichtige Parameter zur Steuerung der Reaktion sind die Höhe des Potentials, die Flussrate, der pH-Wert des Puffers sowie das Material der Arbeitselektrode.
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Autor(en):
Dr. Daniel Vetter, ERC
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