02.04.2012
MikroRNAs gegen Fettsucht und Diabetes waren ein wichtiges Thema der Tagung „9 Jahre GEN-AU Programm" (GEN AU = Österreichisches Genomprogramm) in Innsbruck. Die Fettsucht, Adipositas, ist eine gefährliche "Zivilisationskrankheit". Warum aber macht zu viel Fett den Körper krank? Wie löst Fett Diabetes aus? Und könnten die überschüssigen Fettreserven in Wärme umgewandelt also gleichsam verbrannt werden?
Weiter17.02.2012
Das Immunoproteasom zerlegt Eiweiße in kleine Bruchstücke, die dann an der Oberfläche der Zelle präsentiert werden. Werden diese Eiweißteile als „körperfremd" erkannt, vernichtet das Immunsystem die Zelle. Bei Autoimmunerkrankungen ist dieser Prozess gestört. Helfen könnte dagegen, das Immunoproteasom zu hemmen.
Weiter01.02.2012
Die fasergebundene, minimal-invasive Mittelinfrarotspektroskopie auf Basis eines Quantenkaskadenlasers bietet einen neuartigen Zugang zur kontinuierlichen Überwachung der Konzentration von Glucose („Blutzucker"). Erste Messungen mit einem miniaturisierten, diffusionsgetriebenen Fasersensor ergaben in Modellsystemen in vitro eine rauschäquivalente Vorhersagegenauigkeit von besser als 1% der typischen mittleren Glucosekonzentration bei einer Messwertausgabe im Sekundentakt.
Weiter24.01.2012
Autoimmunkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose oder Typ-I-Diabetes treten interessanter Weise in Ländern mit geringen Hygienestandards seltener auf. Eine Hypothese besagt, dass eine Infektion mit Wurmparasiten, die in diesen Ländern häufig vorkommen, vor ungewollten Reaktionen des Immunsystems wie Allergie und Autoimmunität schützen kann. Die Arbeitsgruppe um Prof.
Weiter09.01.2012
Die Bremer Pharmazeutin Prof. Dr. Kathrin Mädler erhält den mit 60.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2012 für ihre „innovativen und neuen Ansätze zum Verständnis von apoptotischen Prozessen bei der Entstehung von Typ 2-Diabetes". Die Preisverleihung findet am 14. März 2012, dem Geburtstag von Paul Ehrlich (1854-1915), in der Paulskirche in Frankfurt statt.
Weiter03.08.2011
Typ-2-Diabetes, in den letzten 30 Jahren stieg die Zahl der Erwachsenen, die an dieser Krankheit leiden, um mehr als das Doppelte. Es handelt sich dabei um eine vermeidbare Krankheit, die im direkten Zusammenhang mit Übergewicht steht. Weltweit hat heute jeder zehnte Erwachsene (347 Millionen Menschen) Diabetes. Fettleibigkeit und Diabetes gelten als Armutskrankheiten in unseren heutigen Wohlstandsgesellschaften. Die schockierenden Statistiken zeigen, was passiert, wenn der Fortschritt dem Einzelnen gegenüber versagt.
Weiter10.06.2011
Forscher um Markus Stoffel vom Institut für molekulare Systembiologie der ETH Zürich haben herausgefunden, weshalb bei fettleibigen Personen (Adipositas), die an Diabetes Typ 2 leiden, das Insulinsignal nicht mehr registriert und somit Glukose nicht mehr in die Leber- und Fettzellen aufgenommen wird.
Weiter21.03.2011
In diesem Artikel werden verschiedene neue analytische Ansätze für das point-of-care testing (POCT) und damit befasste Forschungsprojekte in der Labordiagnostik vorgestellt. Noch in jüngerer Vergangenheit besaß jedes Kankenhaus ein eigenes Labor, in dem die Patientenproben untersucht wurden. Aufgrund des hohen Probenaufkommens kann dort die Probenvorbereitung standardisiert und Routineuntersuchungen wie z.B. Blutzuckerbestimmung können mit geringem Aufwand in großer Zahl kostengünstig durchgeführt werden.
Weiter07.02.2011
Autoimmunkrankheiten, wie Asthma, Diabetes, Rheuma können entstehen, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert. Neues Wissen über die Regulation der Immunabwehr haben jetzt Forscher der Universitäten Würzburg und Mainz erarbeitet. Schwierige Aufgabe: Das Immunsystem hat zwischen körpereigen und körperfremd zu unterscheiden. Einerseits muss es Krankheitserreger und Krebszellen bekämpfen. Andererseits darf es nicht den eigenen Organismus angreifen.
Weiter17.01.2011
Der VDGH zieht für die Diagnostica-Industrie in Deutschland eine ernüchternde Jahresbilanz 2010: Die Hersteller von Labortests und Diagnoseverfahren für ärztliche Laboratorien müssen nach den vorläufigen Zahlen einen Umsatzrückgang um 0,9 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro hinnehmen. Damit kann das Wachstumstempo der vergangenen Jahre nicht gehalten werden. Hinsichtlich der Geschäftsaussichten für das neue Jahr mehren sich zwar skeptische Stimmen, fast drei Viertel der befragten Unternehmen erwarten aber steigende Umsätze.
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