18.07.2011Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie beschäftigen sich seit Jahren damit, die Ergebnisse von mikroanalytischen Untersuchungen zu verbessern. Mikroanalytische Verfahren benötigen zur Kalibrierung vor allem homogene und gut untersuchte Glasreferenzmaterialien. In Zusammenarbeit mit anderen Instituten ist es den Forschern gelungen, geeignete Gläser herzustellen und die Element- und Isotopenzusammensetzung neuer und auch schon vorhandener Glasreferenzmaterialien unter Beachtung der ISO Richtlinien sehr genau zu bestimmen.
Weiter13.07.2011Kaum ein Forschungsgebiet hat sich in den vergangenen Jahren so dynamisch entwickelt wie das der induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen), die anders als embryonale Stammzellen (ES-Zellen) von erwachsenen Spendern stammen statt von Embryonen. Das Anwendungspotential der iPS-Zellen ist enorm. Die iPS-Technologie wird sich in naher Zukunft über die Bereitstellung zellulärer Krankheitsmodelle für die Wirkstoffforschung hinaus zu einer weiteren Säule der Patientenversorgung im Rahmen der regenerativen Medizin entwickeln.
Weiter12.07.2011In dem schnell wachsenden, interdisziplinären Fachgebiet der regenerativen Medizin wird angestrebt, biologische Funktionen, die in Geweben und Organen aufgrund von angeborenen Fehlbildungen, Verletzungen, Krankheiten oder Alterung verloren gegangen sind, zu ersetzen, zu reparieren und/oder zu verbessern. Ziel ist es, die angeborenen biologischen Fähigkeiten des menschlichen Körpers zu nutzen. Das Grundkonzept eines vermehrt biologischen Ansatzes bei der Entwicklung medizinischer Implantate und damit einhergehender Behandlungen geht auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück.
Weiter11.07.2011Der Einsatz von Mikrowellenstrahlung zum Energieeintrag für chemische Reaktionen hat sich in den letzten Jahren besonders in der organischen, pharmazeutischen und Polymerchemie zu einer wichtigen Synthesetechnik etabliert. Die Hauptvorteile des Einsatzes von Mikrowellengeräten gegenüber traditionellen Heizquellen sind größere Reaktionsgeschwindigkeiten, höhere Ausbeuten und reinere Produkte.
Weiter06.07.2011Klein, rot, lecker: Die Erdbeere ist eine der beliebtesten Früchte in Deutschland. Und Züchtung, Geduld und Molekularbiologie machen Erdbeeren jetzt noch gesünder. Zusammen mit spanischen und französischen Wissenschaftlern untersucht die Gruppe um Prof. Dr. W. Schwab besonders jene Erdbeer-Gene, die für deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verantwortlich sind. Sind diese Gene bekannt, können kurze Erbgutabschnitte davon als Markierung dienen, um die Gene in Früchten schnell zu finden.
Weiter01.07.2011Die absehbare Erschöpfung der fossilen Quellen hat in den letzten Jahren zur Entwicklung industrieller Verfahren zur Gewinnung erneuerbarer Kraftstoffe geführt. Die Produktion von Bioethanol aus Mais oder Biodiesel aus Palmöl wird aber zunehmend kritisch betrachtet, da die Produktion von Energiepflanzen in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht. Mikroalgen lassen sich dagegen im Prinzip auch dort kultivieren, wo Ackerbau nicht möglich ist. Wir finden Mikroalgen überall dort, wo Leben möglich ist.
Weiter29.06.2011Mykotoxine sind natürliche, sekundäre Stoffwechselprodukte (Metaboliten) von Schimmelpilzen, die bei Menschen und Tieren eine toxische Wirkung zeigen. Weit über 300 dieser Metaboliten wurden bisher beschrieben. Mykotoxine werden von Gesundheitsexperten als eine der bedeutendsten Schadstoffgruppen in Lebens- und Futtermitteln eingeschätzt.
Weiter28.06.2011Sie haben so eigenartige Namen wie Phaeophyta, Xanthophyceae oder Chromalveolata: Algen. Bislang galt ein grün schleimiger Algenteppich als Hinweis auf Umweltverschmutzungen. Dies könnte sich bald ändern, denn das Naturmaterial erhält derzeit Einzug in eine Vielzahl von Anwendungen. Algenfasern kommen als Fasermaterial zu Verstärkungszwecken in Kunststoffen zum Einsatz, bilden die Grundlage für neuartige Batterien oder dienen der Wasserstoffproduktion. Ähnliche Tendenzen lassen sich auch in anderen Bereichen feststellen.
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