03.11.2011Die Verunreinigung von Lebensmittelprodukten stellt für den Verbraucher ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Um die Sicherheit von Nahrungsmitteln zu gewährleisten, ist während ihrer Herstellung eine kontinuierliche Qualitätsüberwachung aller Produktions- und Verarbeitungsschritte unerlässlich. Das Forschungsprojekt „Nanodetect" entwickelt einen Biosensor, basierend auf einem mikrofluidischen Chip, der durch eine schnelle und anwenderfreundliche Lebensmittelanalyse vor Ort zur Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln beitragen soll.
Weiter06.07.2011Klein, rot, lecker: Die Erdbeere ist eine der beliebtesten Früchte in Deutschland. Und Züchtung, Geduld und Molekularbiologie machen Erdbeeren jetzt noch gesünder. Zusammen mit spanischen und französischen Wissenschaftlern untersucht die Gruppe um Prof. Dr. W. Schwab besonders jene Erdbeer-Gene, die für deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verantwortlich sind. Sind diese Gene bekannt, können kurze Erbgutabschnitte davon als Markierung dienen, um die Gene in Früchten schnell zu finden.
Weiter28.06.2011Mykotoxine sind natürliche, sekundäre Stoffwechselprodukte (Metaboliten) von Schimmelpilzen, die bei Menschen und Tieren eine toxische Wirkung zeigen. Weit über 300 dieser Metaboliten wurden bisher beschrieben. Mykotoxine werden von Gesundheitsexperten als eine der bedeutendsten Schadstoffgruppen in Lebens- und Futtermitteln eingeschätzt.
Weiter01.05.2010Der Anbau von gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen hat seit der Kommerzialisierung 1996 stark zugenommen. Wurden 1996 noch auf 1,7 Millionen Hektar gv-Pflanzen angebaut, so vergrößerte sich die globale Anbaufläche bis 2008 auf 125 Mio. Hektar. Auch die Anzahl der gv-Pflanzen anbauenden Länder hat seit 1996 stark zugenommen. Derzeit sind es 24 Länder weltweit (1996 waren es 6 Länder). Zu den Ländern mit den größten Anbauflächen für gv-Pflanzen gehören die USA (62,5 Mio. Hektar), Argentinien (21,0 Mio. Hektar), Brasilien (15,0 Mio.
Weiter01.05.2010In jüngster Zeit kann ein scheinbar unaufhaltbarer Trend in Richtung „länger frische" Milch festgestellt werden. Da es derzeit aber noch keine verbindlichen Regelungen für die maximal zulässige Hitzebelastung von ESL-Milch in Europa gibt, bedarf es der Einführung gesetzlicher Grenzwerte für Erhitzungsindikatoren (z.B. säurelösliches ß-Lactoglobulin, Furosin) zur Abschätzung und Kontrolle der tatsächlichen Hitzebelastung von Milch mit verlängerter Haltbarkeit, um eine hohe ernährungsphysiologische und sensorische Qualität von ESL- Milch auch in Zukunft zu gewährleisten.
Weiter01.03.2010Biogene Amine können in durch mikrobielle Prozesse hergestellten Lebensmitteln bzw. in mikrobiell verdorbenen eiweißreichen Lebensmitteln in größeren Mengen vorkommen und somit bei bakteriellen Lebensmittelvergiftungen eine bedeutende Rolle spielen. Das Vorhandensein von bestimmten Aminen ist daher als Verderbskriterium bzw. als Kriterium zur Qualitätssicherung von Lebensmitteln von Interesse (z.B. Fisch- und Fleischerzeugnisse, Käse, Schokolade, Rotwein, Sauerkraut). Für die Bestimmung biogener Amine in Lebensmitteln war eine Methode für HPLC (Waters 600E) etabliert worden.
Weiter01.03.2010Bei der Untersuchung von Lebensmitteln werden neben den vier Hauptkomponenten Lipide, Kohlenhydrate, Proteine und Wasser auch häufig Minorkomponenten, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente etc. qualitativ und quantitativ bestimmt. Soll bei einem zusammengesetzten Lebensmittel ein tierischer oder pflanzlicher Bestandteil eindeutig identifiziert werden, ist man auf typische Markersubstanzen, wie z. B. charakteristische Primär- oder Sekundärstoffwechselprodukte, wie Fettsäuren, Alkaloide etc. angewiesen.
Weiter23.02.2010Ein Team von US-Forschern hat eine erste vollständige Version der Genomsequenz von Maniok (Manihot esculenta) erstellt. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Beschleunigung der Forschungsarbeiten an dieser für die Sicherheit der globalen Nahrungsmittelversorgung extrem wichtigen Pflanze und damit zur Lösung einiger Probleme, mit denen Maniokbauern auf der ganzen Welt zu kämpfen haben. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt die nächste Phase des Forschungsprojektes mit 1,3 Mio. US-$.
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