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Forschung - Life Sciences & Biotechnologie

Einzeller auf Hochtouren: Biogasgewinnung aus Algen
20.01.2012

Einzeller auf Hochtouren: Biogasgewinnung aus Algen

Was auf dem Gartenteich und im Aquarium vielleicht lästig ist, ist für die Industrie ein Segen: Algen wachsen schnell und bauen klimaschädliches CO2 in Biomasse um. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) arbeiten daran, dieses Algenprodukt in Form von Biogas möglichst effizient nutzbar zu machen. Der Artikel stellt das Forschungsgebiet der Arbeitsgruppe von Prof. Dr.-Ing. Weiter
Nitrierte Proteine und Allergien
15.11.2011

Nitrierte Proteine und Allergien

Durch die Belastung mit in verschmutzter Luft enthaltenem Ozon und Stickoxiden kommt es zu einer Nitrierung der Tyrosinreste von Proteinen. Diese posttranslationale Modifikation von Proteinen kann Immunreaktionen auslösen und liefert eine molekulare Begründung für die Förderung von Allergien durch verkehrsbedingte Luftverschmutzung [1]. Weiter
Glykosylierte Proteine für die Röntgenstrukturanalyse
31.10.2011

Glykosylierte Proteine für die Röntgenstrukturanalyse

Beim Verlauf vieler Krankheiten spielen Glykoproteine eine entscheidende Rolle. Ihre strukturbiologische Charakterisierung gewinnt daher an Bedeutung. Die erste Hürde auf dem Weg zu einem dreidimensionalen Modell eines Glykoproteins ist seine rekombinante Herstellung. Neuartige Systeme zur Produktion glykosylierter Proteine basieren auf einer Kombination fluoreszierender Markerprotein und einer gezielten Integration von Transgenen an geeigneten chromosomalen Loci von Säugerzelllinien. Weiter
Synthetische Biologie: Wege zur Synthese von Ganzzellbiokatalysatoren
22.08.2011

Synthetische Biologie: Wege zur Synthese von Ganzzellbiokatalysatoren

Was kann die synthetische Biologie bereits leisten? Wie können neue Bio-Systeme geschaffen werden? Als wesentliches Element der modernen Biotechnologie und zentraler Anknüpfungspunkt gesellschaftlicher Debatten kristallisiert sich heute der „Zugriff der Ingenieure auf das Leben" heraus [1]. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Lebewesen bereits seit Jahrhunderten, verstärkt aber seit einigen Jahrzehnten technisch genutzt und manipuliert werden. Weiter
Perspektiven der induzierten pluripotenten Stammzell-Technologie (iPSC)
12.07.2011

Perspektiven der induzierten pluripotenten Stammzell-Technologie (iPSC)

Kaum ein Forschungsgebiet hat sich in den vergangenen Jahren so dynamisch entwickelt wie das der induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen), die anders als embryonale Stammzellen (ES-Zellen) von erwachsenen Spendern stammen statt von Embryonen. Das Anwendungspotential der iPS-Zellen ist enorm. Die iPS-Technologie wird sich in naher Zukunft über die Bereitstellung zellulärer Krankheitsmodelle für die Wirkstoffforschung hinaus zu einer weiteren Säule der Patientenversorgung im Rahmen der regenerativen Medizin entwickeln. Weiter
Mehr Strukturen für die Zellkultur
25.11.2010

Mehr Strukturen für die Zellkultur

Die Topografie von Zellkultursubstraten hat einen entscheidenden Einfluss auf essentielle Zellfunktionen. Um diese nutzbar zu machen, wurden in einem interdisziplinären Team aus Fraunhofer Forschern Technologien entwickelt, die eine Serienherstellung mikro- und nanostrukturierter Oberflächen für die Kultivierung von Zellen ermöglicht.

Zellen kennen Strukturen im Körper
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Mikroorganismen zur stofflichen Nutzung von Stroh-Hydrolysat
24.11.2010

Mikroorganismen zur stofflichen Nutzung von Stroh-Hydrolysat

Lignocellulosehaltige Rohstoffe wie Stroh sind als forst- und landwirtschaftliche Reststoffe in ausreichender Menge verfügbar. Nach Einsatz von physikalischen, chemischen und enzymatischen Aufschlussmethoden können Zucker und Lignine erhalten werden, wobei zusätzlich oft mikrobiell toxische Nebenprodukte entstehen. Weiter
Evolutionszentrum Korallenriff
11.11.2010

Evolutionszentrum Korallenriff

Lange galten tropische Korallenriffe vor allem als Anziehungspunkte für Meeresbewohner. Das reiche Nahrungsangebot und die vielen Versteckmöglichkeiten locken verschiedenste Arten aus den umgebenden Meeresbereichen an. Doch die ungeheure Artenvielfalt von Riffen hat noch tiefere Ursachen, wie nun ein Forscherteam am Museum für Naturkunde in Berlin und von der University of Chicago herausfanden. Die Evolutionsgeschwindigkeit ist in Riffen deutlich höher als in benachbarten Meeresgebieten. Riffe generieren also ihre Diversität zum großen Teil selbst. Weiter
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