Lesenswert: Change Management für Dummies

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Veränderungen gibt es in allen Bereichen des Lebens: im privaten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich. Bei unzureichender Planung entsteht häufig zeitlicher Druck. Change Management ist eine Methode, um den Prozess zu gestalten. In dem Buch Change Management für Dummies geht es darum, wie man Veränderungen aktiv auslösen, den sozialen Veränderungsprozess bewusst steuern und die Veränderungen gezielt umsetzen kann. Der Begriff Change betitelt hierbei drastische Entwicklungssprünge wie es etwa der plötzliche Umstieg auf ein vollintegirertes LIMS. Betroffene sind sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte, von denen durch die Veränderung ein mentaler Wandel, bzw. ein Paradigmenwechsel gefordert wird. Sie können dieses Buch auf Seite 60 gewinnen.

Über die Autorin:

Alexandra Schichtel
ist Inhaberin der Unternehmensberatung Change Compass für Change Management und Unternehmensentwicklung. Als Sozialwissenschaftlerin und Controllerin bringt sie die sozialen mit den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen des Wandels in Einklang.

Interview:

GIT: Was war der konkrete Anlass das Buch zu schreiben?

Schichtel: Ich wollte zur Verständigung beitragen, denn in meiner Beratungspraxis erlebe ich viele Konflikte und Stress. Die wären teilweise vermeidbar, wenn den Beteiligten klar wäre, was 'typisch Veränderung' ist und wo die eigene Verantwortung und die eigenen Handlungsmöglichkeiten beginnen.
Zum anderen wollte ich das Thema durch eine leicht verständliche Sprache raus aus der Expertenecke rein ins praktische Leben holen, wo wir alle täglich tiefgreifenden Veränderungen begegnen. (475 Z)

GIT: Welche Zielgruppen bedient das Buch?

Schichtel: Das Buch wendet sich an Menschen, die Lust haben auf seriöse und praxiserprobte Informationen. Sie bekommen mit diesem Buch drei Dinge: praktische Anwendbarkeit, Spaß beim Lesen und das "Best of" des Change Management. Damit meine ich einen fundierten Überblick, den sie sich an einem Wochenende aneignen können.

Das sind häufig Menschen, die Verantwortung in einem Veränderungsprozess übernehmen (z.B. Führungskräfte, Projektleiter) oder von Veränderung betroffen sind - oder dies ahnen. (489 Z)

GIT: Welche Vorkenntnisse sollte der Leser haben?

Schichtel: Absolut keine. Denn der Witz ist ja, dass es für Anfänger geschrieben ist: Die fangen einfach vorne an. Die Erfahreneren steigen direkt in den spezifischeren Kapiteln ein, wo es sie besonders interessiert. Das Buch hat inzwischen ein breites Anwendungsgebiet: Firmen nutzen das Buch als Seminarmaterial (z.B. in Führungskräfteschulungen), Beraterkollegen verwenden es für ihre Workshops oder als Nachschlagewerk - und an manchen Unis ist es Teil der Lektüreempfehlungen. (417 Z)

GIT: Welche Struktur hat das Buch?

Schichtel: Nachdem die Schneisen durch den Dschungel der wichtigsten Begriffe (Kapitel 1) geschlagen sind, geht es darum, was einen in einem Change erwartet: Das reicht vom charakteristischen Wechselbad der Gefühle, Krisen und Konflikte über die typischen Phasen des Wandels (Kapitel 2 und 3) - alles bereits reichlich gespickt mit Tipps, wie diese Situationen zu bewältigen sind. Die Kapitel 4 bis 8 kümmern sich noch konkreter um das erfolgreiche Vorgehen im Change: Wie geht man auf kulturelle Besonderheiten von Organisationen ein (wie erkennt man die eigentlich?), was sind die typischen Dos und Don'ts? Und vor allem: Wie kommuniziert man in einem Change-Prozess? Und wie geht man konstruktiv mit Widerstand um? U.v.a.m., immer versehen mit vielen praxiserprobten Tipps und Erste-Hilfe-Kästen. (787)

GIT: Gibt es Branchen, in denen Change Management besonders wichtig ist?

Schichtel: Da hat inzwischen keine Branche ein Exklusivrecht: Vom Sozialverband bis zum Autobauer oder Pharmaunternehmen sind die Organisationen betroffen - aber eben jede auf ihre individuelle Weise (187)

GIT: Was sind die, Ihrer Erfahrung nach, am häufigsten auftretenden Probleme in der Vermittlung von Veränderung?

Schichtel: Da ist zum einen die Überforderung von Führungskräften, die nicht vorbereitet wurden auf die besondere Aufgabe, Menschen während tiefgreifender Veränderung zu führen. Diese Führungskräfte treffen auf ein typisches Phänomen von Veränderung: Widerstand. Statt konstruktiv mit ihm umzugehen, wollen sie ihn "brechen" - und verschärfen die Situation. "Augen zu und durch"-Mentalitäten oder auch Naivität aus Unerfahrenheit würzen die Ausgangslage zusätzlich jenseits der Verdaubarkeit. Aber all das wäre rettbar, wenn den Betroffenen der Sinn der Veränderung klar wäre ("wofür machen wir das eigentlich?). Daran krankt es häufig. Wer den Sinn der Veränderung nicht vermitteln kann, hat keinen Erfolg. (683)

Schichtel, Alexandra
Change Management für Dummies
Januar 2016, Softcover
ISBN: 978-3-527-71162-8

Auch in elektronischen Formaten erhältlich.

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