29.11.2011Dynamik, Messbereich und Auflösung - das sind grundlegende Problemstellungen, mit denen sich Physiker und Ingenieure seit der Entwicklung der Mikroskopie befassen. Verbesserungen in diesen Bereichen führen zu einer Erschließung neuer Blickwinkel im Mikro- und Nanokosmos. Moderne Mikroskope sind modulare hochintegrierte bildgebende Systeme, die reproduzierbare Experimente, das Messen quantifizierbarer Größen und deren statistisch abgesicherte Auswertung ermöglichen müssen. Dabei ist die Erforschung dynamischer Prozesse an lebenden Präparaten eine zentrale Herausforderung.
Weiter19.08.2011Selbstheilende Materialien können nach einem Schaden die ursprüngliche Funktion des Materials (teilweise) wiederherstellen. Für verschiedene Materialklassen wurden unterschiedliche Heilungsmechanismen untersucht. Besonders im Bereich der Polymere wurde eine Anzahl vielversprechender Konzepte entwickelt.
Weiter10.08.2011In der Natur vorkommende Faser- oder Netzwerk-Materialien wie Seide, Collagen oder Holz weisen oft erstaunliche Eigenschaften auf. Eine wesentliche Grundlage dafür ist die Tatsache, dass derartige Biopolymere typischerweise Struktur und Ordnung auf gänzlich verschiedenen Längenskalen aufweisen. So beobachtet man bei Proteinen, als einer wichtigen Klasse von Biopolymeren, neben der sogenannten Primärstruktur, also der molekularen Struktur, welche durch die Aminosäure-Sequenz bestimmt wird, auch höhere Strukturen.
Weiter18.07.2011Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie beschäftigen sich seit Jahren damit, die Ergebnisse von mikroanalytischen Untersuchungen zu verbessern. Mikroanalytische Verfahren benötigen zur Kalibrierung vor allem homogene und gut untersuchte Glasreferenzmaterialien. In Zusammenarbeit mit anderen Instituten ist es den Forschern gelungen, geeignete Gläser herzustellen und die Element- und Isotopenzusammensetzung neuer und auch schon vorhandener Glasreferenzmaterialien unter Beachtung der ISO Richtlinien sehr genau zu bestimmen.
Weiter28.06.2011Sie haben so eigenartige Namen wie Phaeophyta, Xanthophyceae oder Chromalveolata: Algen. Bislang galt ein grün schleimiger Algenteppich als Hinweis auf Umweltverschmutzungen. Dies könnte sich bald ändern, denn das Naturmaterial erhält derzeit Einzug in eine Vielzahl von Anwendungen. Algenfasern kommen als Fasermaterial zu Verstärkungszwecken in Kunststoffen zum Einsatz, bilden die Grundlage für neuartige Batterien oder dienen der Wasserstoffproduktion. Ähnliche Tendenzen lassen sich auch in anderen Bereichen feststellen.
Weiter18.06.2011Seit dem Beginn des Weltraumzeitalters, am 4. Oktober 1957, als Sputnik-1 an Bord einer modifizierten ballistischen Interkontinentalrakete mit der Bezeichnung R-7 in den Orbit geschossen wurde, hat die Erkundung des Weltraums große Erfolge zu verzeichnen. Allerdings litt sie auch immer unter dem Flaschenhals des Starts per Rakete. Raketen sind inhärent riskante, unbehagliche Gefährte, die große Mengen an Ressourcen in Form von Treibstoffen verschlingen.
Weiter01.03.2010Die Kunstfaser Nylon-5,10, ein Polyamid, galt als zu teuer und geriet daraufhin fast in Vergessenheit. Das hat sich inzwischen geändert. Der Cluster Biopolymere/Biowerkstoffe hat durch geschickte Verknüpfung von Biotechnologie und Polymerchemie ein wirtschaftliches Produktionsverfahren für Nylon-5,10 entwickelt. Die ersten Produktprototypen liegen vor.
Weiter01.03.2010Um die Einsatzfähigkeit von Kunststoffmaterialien, welche eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen, über einen längeren Zeitraum auch unter widrigen Bedingungen garantieren zu können, müssen dem Grundpolymer Additive zugesetzt werden. Additivanalytik ist also notwendig um zum einen sicherzustellen, dass die für einen bestimmten Einsatzzweck notwendigen Additive tatsächlich zugesetzt wurden, zum anderen um Konzentrationsänderungen z.B durch Abbau oder Auswaschen zu verfolgen.
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