20.09.2011Combretastatin A-4 und davon abgeleitete Verbindungen sind vielversprechende Wirkstoffkandidaten im Kampf gegen bisher resistente Tumore. Sie zerstören selektiv das Blutgefäßsystem von Tumoren und hungern sie dadurch aus. Neu entwickelte Imidazol-verbrückte Analoga der Combretastatine bieten überdies eine erhöhte Bioverfügbarkeit und bekämpfen selbst Tumortypen, die resistent gegen die Naturstoffe sind.
Weiter17.06.2011Biopharmazeutisch hergestellte Arzneimittel stellen einen ernstzunehmenden und wachsenden Faktor in der medizinischen Behandlung diverser Krankheitsbilder dar. Mehr als 130 protein- oder peptidbasierte Präparate sind zurzeit durch die FDA (Food and Drug Administration) zugelassen und finden bereits ihre routinemäßige Anwendung in der klinischen Praxis. Viele Behandlungsmethoden wurden dabei durch die medizinische und molekularbiologische Grundlagenforschung ermöglicht, welche z.B.
Weiter16.06.2011In der folgenden Arbeit wird eine neue gekoppelte Methode, durch die Kombination von „Direct Analysis in Real Time" Massenspektrometrie mit der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie vorgestellt. Vorteile dieser Kopplung beinhalten die Möglichkeit üblicherweise nicht MS-kompatible Eluenten zu verwenden und die geringe Beeinflussung der Ioniserung durch komplexe Probenmatrizes welche bei anderen Verfahren (wie der Electrospray Ionisation) oftmals zu ernsthaften Problemen durch Suppression führen.
Weiter01.06.2010Morphin, eines der stärksten bekannten Schmerzmittel, ist Bestandteil des Schlafmohns (Papaver somniferum), einer mediterranen Pflanze, welche in Europa als älteste kultivierte Heilpflanze gilt. Morphin lässt sich neben ca. 80 weiteren Alkaloiden im Milchsaft des Schlafmohns mit einem Anteil von bis zu 30% finden. Morphin aus Opium wurde zum ersten Mal durch den Apotheker Friedrich W. A. Sertürner [1] vor mehr als 200 Jahren isoliert und die chemische Struktur 1925 von Gulland & Robinson [2] ermittelt.
Weiter01.05.2010Viren haben sich im der Laufe der Evolution optimal an ihre Wirtszellen angepasst und sind so ideale Überträger für Gene. Forscher und Ärzte setzen virale Nanopartikel als Gen-Taxi ein - z. B. in der Gentherapie oder zur Reprogrammierung von Körperzellen in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS).
Weiter13.03.2010In den letzten Jahren haben laut Kriminalstatistik die Betrugsfälle durch Produkt- und Markenpiraterie drastisch zugenommen. Besonders kritisch ist die Zahl gefälschter und somit potenziell gefährlicher Produkte bei Lebensmitteln, Körperpflege und Pharmazeutika. Nicht nur große internationale Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen sind von solchen Plagiaten betroffen. Vor diesem Hintergrund wird ein analytisches Verfahren entwickelt, das die Herkunft bzw.
Weiter12.03.2010Die unabhängige Jury zum „Spitzencluster-Wettbewerb" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat aus dem Kreis von 10 Finalisten die endgültigen Gewinner der 2. Wettbewerbsrunde ausgewählt. Einer der Gewinner ist der Münchner Biotech Cluster: „m4 - eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung".
Weiter01.03.2010Die nicht-invasive Messung des Wechselstromwiderstandes zellbedeckter Filmelektroden, die auf dem Boden eines Zellkulturgefäßes aufgebracht sind, bildet die Basis für ein breit anwendbares experimentelles Verfahren zur zeitaufgelösten Untersuchung adhärenter Zellen in vitro. Die Palette der etablierten Anwendungen reicht von Zytotoxizitäts- und Wirkstoffstudien bis hin zur Messung der zellulären Motilität und darüber hinaus. Der Artikel beschreibt die Leistungsfähigkeit des Verfahrens am Beispiel einer Studie an G-Protein gekoppelten Rezeptoren (GPCRs).
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