20.05.2013Eintrag, Vorkommen und die damit verbundenen schädlichen Effekte von Arzneimitteln und Industriechemikalien in der aquatischen Umwelt stehen im Fokus vielfältiger Forschungsaktivitäten wie z. B. Riskwa (BMBF, Deutschland), Strategie Micropoll (BAFU, Schweiz) und F&E-Vorhaben des MKULNV in Nordrhein-Westfalen. Nachdem zuvor bereits vorgeschlagene Grenzwerte für Arzneimittelwirkstoffe in der letzten Revision der neuen Oberflächengewässerverordnung 2011 mit Verweis auf die europäische Wasserrahmenrichtline (WRRL) zurückgezogen wurden, hat die Europäische Kommission am 31.
Weiter12.04.2013Kalzium-Gehalt und Wasserhärte sind entscheidende Indikatoren für die Wasserqualität. Im Rahmen dieses Artikels werden neue, planare, miniaturisierte Ca2+-selektive All-Solid-State-Dickschichtelektroden basierend auf Graphit vorgestellt, die in der Wasseranalytik Anwendung finden. Die miniaturisierte Bauweise ist insbesondere für Vor-Ort-Analysen geeignet.
Weiter05.03.2013Biogas muss vor der motorischen Nutzung oder vor der Einspeisung in das Erdgasnetz entschwefelt werden. Mit Hilfe des von Fraunhofer Umsicht entwickelten biologischen Grobentschwefelungsverfahrens BioSX wird Biogas ohne Zugabe von Luft in den Biogasstrom und ohne Erzeugung stark saurer Reaktionsprodukte auf Konzentrationen unter 50 ppmv H2S gereinigt.
Einleitung
Weiter04.03.2013Die Detektion von Schadstoffen repräsentiert in der Umweltanalytik eine wichtige Aufgabenstellung. Gerade die Abwasser- bzw. Brauchwasseranalytik sowie die Prozesskontrolle haben einen hohen Stellenwert. Siliziumbasierte Dünnschichtsensoren bieten eine kostengünstige Möglichkeit, „online“-Messungen bzw. Vor-Ort-Messungen zeitnah durchzuführen. In dieser Arbeit wird ein potentiometrisches Sensorarray auf der Basis von Chalkogenidgläsern zur Detektion von Schwermetallen in wässrigen Medien vorgestellt.
Einleitung
Weiter25.01.2013Durch Übergangsmetallkatalyse an Nickelzentren können anorganische C1-Körper (Cyanid und Kohlenmonoxid) zu organischen Biomolekülen wie Amino- und Hydroxysäuren umgesetzt werden. Die Reaktionen verlaufen unter hohen Drücken und Temperaturen, wie sie auch an Tiefsee-Hydrothermalquellen vorgefunden werden. Die nachgewiesenen Produkte sind teilweise in der Lage in die Reaktionsmechanismen einzugreifen. Modelle zur Evolution eines rein chemisch basierten Urstoffwechsels können aufgestellt werden.
Weiter11.01.2013Sensitive und selektive Immunoassays unterstützen Untersuchungen im Vollzug der EU Wasserrahmenrichtlinie. Sie erlauben, eine hohe Anzahl von Proben ohne Anreicherungsschritte zu untersuchen und ermöglichen daher den Aufbau eines zeitlich und räumlich engmaschigen Messnetzes. Mit Hilfe von ELISA (enzymelinked immunosorbent assay) wurde ein Gewässerscreening in Berlin durchgeführt.
Weiter08.01.2013Moderne kommunale Kläranlagen verwenden in der Regel das Belebtschlammverfahren. Hierzu wird Sauerstoff / Luft eingetragen. In der anschließenden anaeroben Schlammfaulung kann ein Teil des Belebtschlamms in Biogas umgesetzt werden. Im Bereich der Kläranlage wird (elektrische) Energie verbraucht, im Bereich der Faulung wird (chemische) Energie zugänglich gemacht. Die Betriebs- und Steuerungsparameter werden meist konstant gehalten, um die vorgegebenen Ablaufwerte sicherzustellen.
Weiter14.06.2012Die Analytik von salinen Wässern wird zukünftig neue Anwendungen finden. Ein Einsatzgebiet, die Analytik von Ballastwasser, das zur Stabilisierung von Seeschiffen dient soll hier näher betrachtet werden. Der Themenkomplex Ballastwasser und Ballastwasserbehandlung ist heutzutage von großem Interesse für die Seeschifffahrt.
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