3. Analytik Tag am IUTA

Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer und ausstellenden Unternehmen wird es nun auch im Jahr 2018 einen Analytik Tag am Institut für Energie- und Umwelttechnik in Duisburg geben. Der dritte Analytik Tag, der voraussichtlich am 15. November stattfinden wird, steht dann unter dem Motto „Automation und Digitalisierung“.

Obwohl die Laborautomation schon seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert im Bereich der Analytik einnimmt, ist zu verzeichnen, dass viele Laborprozesse immer noch durch einen hohen Grad an manuellen Arbeitsschritten gekennzeichnet sind. Der Grund hierfür ist, dass für die vollständige Automation ganzer Workflows entsprechende personelle und technische Ressourcen vorgehalten werden müssen. Insbesondere bei kleinen Laboren oder kleinen Laboreinheiten in größeren Unternehmen ist festzustellen, dass die digitale Transformation klassischer Workflows eine große Herausforderung darstellt. Dies betrifft sowohl die Frage der Schnittstellen zwischen den Analysengeräten und Laborinformations-Management-Systemen (LIMS) als auch die Möglichkeit, die Flexibilität zu bewahren. Ein Labor ist nicht vergleichbar mit einem Automobilwerk, bei dem anhand einer einzigen Prozesskette ein Auto assembliert wird. Die Arbeitsprozesse im analytischen Labor sind häufig sehr komplex, sodass eine vollständige Automation aller Prozesse in vielen Fällen wirtschaftlich nicht rentabel ist. Anders verhält es sich, wenn ein Labor auf wenige Methoden spezialisiert ist, diese dann aber hoch standardisiert für einen hohen Probendurchsatz optimiert. Der dritte Analytik Tag am IUTA will deshalb der Frage nachgehen, in welchem Umfang die Digitalisierung auch für kleine Labore nutzbar ist. Das IUTA ist seit einem Jahr Partner des SmartLAB Innovationsnetzwerkes. Ziel ist die Entwicklung und Standardisierung innovativer Labortechnologien und darauf basierender Applikationen und Lösungen, die zu einer Vereinfachung der Abläufe, einer Verbesserung der Qualität bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz sowie zu erhöhter Prozesssicherheit führen. Schwerpunkte bilden dabei einerseits die Modularisierung und Integration von Funktionalitäten und Komponenten für eine flexibel und individuell auf die jeweiligen Anforderungen adaptierbare und sich adaptierende Laborumgebung.

Außerdem die Digitalisierung und Vernetzung aller an der Wertschöpfungskette des Labors beteiligten Instanzen, die eine echtzeitmäßige Bereitstellung aller relevanten Informationen sowie Steuerung und Überwachung der Prozesse erlauben. Nicht zuletzt aber auch die Einbeziehung von Robotersystemen im Hinblick auf eine direkte und optimierte Interaktion zwischen Mensch und Maschine und die Automatisierung der Prozesse.

Danksagung: Das IGF-Projekt 18199 BG mit dem Titel „Entwicklung eines mikrofluidischen SlipChips zur schnellen Analyse komplexer Stoffgemische mittels online Anreicherung und zweidimensionaler Nano-Flüssigkeitschromatografie“ der Forschungsvereinigung DECHEMA wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Haben Sie Fragen zur Anwendung und Technik im Bereich Mikro-LC und 2D-LC? Fragen Sie die Experten vom IUTA: adlichrom@iuta.de

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