Achema 2012 Pressekonferenz zur Halbzeitbilanz

  • Podium der  Zwischenbilanz-Pressekonferenz Achema 2012. V.l.n.r. Dr. Kathrin Rübberdt, Leiterin Dechema Öffentlichkeitsarbeit;  Dr. Michael Thiemann, Vorsitzender des Achema-Ausschusses;  Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs GmbH; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Dechema Geschäftsführer.Podium der Zwischenbilanz-Pressekonferenz Achema 2012. V.l.n.r. Dr. Kathrin Rübberdt, Leiterin Dechema Öffentlichkeitsarbeit; Dr. Michael Thiemann, Vorsitzender des Achema-Ausschusses; Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs GmbH; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Dechema Geschäftsführer.

Achema ist der Ort an dem man über chemische Prozesstechnologie spricht, mit diesem Statement unterstrich Dr. Michael Thiemann, Vorsitzender des Achema-Ausschusses, die Bedeutung der Achema 2012 für die globale Chemieindustrie.

Das Interesse an der Frankfurter Kongress- und Messeveranstaltung sei ungebrochen. Ferner sei es die internationalste Achema überhaupt, denn jeder zweite Aussteller komme aus einem anderen als dem Heimatland des Veranstalters. Erste Schätzungen über die nationale Herkunft der Messebesucher spreche für einen hohen asiatischen Anteil. Zwar könne man nach den ersten beiden Tagen noch keine repräsentative Besucherstatistik mitteilen, so Dr. Thomas Scheuring Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs GmbH, aber traditionell käme auch ein große Besucheranteil aus den west- und osteuropäischen Nachbarländern. Über die verstärkte Teilnahme Japanischer Unternehmen und die Anwesenheit von zahlreichen Delegationen aus der ehemaligen Sowjetunion freuten sich die Organisatoren besonders, so Dr. Thiemann.
Mit der Bemerkung, dass alle Messehallen am zweiten Ausstellungstag bestens gefüllt waren, zeigten sich alle Podiumsmitglieder sichtlich beeindruckt. Besonders erfreulich sei auch das große Interesse von jüngeren Fachkräften und die große Präsenz von Studenten.

„Bislang ist noch keine Beschwerde eines Austellers eingegangen"
Welcher Messeveranstalter kann das von sich behaupten? Nach Aussagen von Dr. Thomas Scheuring, habe das Umsiedeln einiger Firmenstände auf dem Frankfurter Messegelände im Vergleich zu früheren Ausstellungen weder zu Kritik von Seiten der Firmen noch von Seiten der Besuchern geführt. Das Konzept der überarbeiteten Hallengestaltung wurde gut angenommen und die moderne und attraktive Standgestaltung der Aussteller komplettieren den positiven Gesamteindruck.

Die aktuellen Zahlen für die diesjährige Ausstellung zeigt mit 136.397 Quadratmeter eine um fast 3.000 Quadratmeter vergrößerte Ausstellungsfläche. Davon belegt der Bereich Pumpen, Kompressoren und Armaturen wieder den größten Teil, gefolgt von den Sektoren Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik und Labor- und Analysetechnik.
Während die beiden zuerst genannten Industriegruppen Ihre Fläche im Vergleich zu 2009 noch erweitert haben, ist die Ausstellungsfläche von Labor- und Analysetechnik leicht geschrumpft.

Zwar ist die Ausstellerzahl im Vergleich zur letzten Veranstaltung um ca. 100 Aussteller verringert, dafür stieg jedoch die Zahl des fremdländischen Austeller mit fast 5 % auf insgesamt 50 % an.

Aserbaidschan wurde in einem besonderen Businessforum an einem der beiden ersten Ausstellungstage unter die Lupe genommen.

Die Kongresssäle waren bislang sehr gut ausgelastet
Im begleitenden Kongress der Industrieausstellung wurden Schwerpunkte, vor allem auf das Thema Energie, Müllverwertung und Verwendung von Biomassen, gelegt.

U.a. wurde bereits in der Eröffnungsveranstaltung von EU-Kommissar Günther Hermann Oettinger auf die Energiefrage eingegangen. Nach Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der Dechema, benötige es in dieser Frage eine engere Zusammenarbeit von Politik und Chemieindustrie. Es fehle noch an notwendigen Regularien für Kosten- und Verbrauchsbestimmungen.

Weitere Kongressthemen bzw. -veranstaltungen, die bislang eine hohe Besucherresonanz erzielten, waren u.a. das International Powder & Nanotechnology Forum sowie Vorträge und Diskussionen zum Thema Heat Exchangers, Bionics und Chemical Plants.

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