Sie sind hier: StartseiteNewsübersichtArchiv › Analytik Jena präsentiert gute 9-Monatszahlen

Analytik Jena präsentiert gute 9-Monatszahlen

09.08.2012

Analytik Jena verzeichnet nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Umsatzsteigerung von 7,6 % sowie einen Ergebnissprung beim operativen Ergebnis von 29,4 %. Der Hersteller für Labor-, Bio- und Analysenmesstechnik erzielte in der Berichtsperiode Konzernumsatzerlöse in Höhe von 68,4 Mio. EUR (Vorjahr: 63,6 Mio. EUR) sowie ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,4 Mio. EUR). Mit einem Periodenüberschuss in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR) sowie einem Ergebnis je Aktie von 0,39 EUR (Vorjahr: 0,09 EUR) konnte die Gesellschaft ihre Ergebnisse auch nach dem dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Analytik Jena unverändert einen Umsatz zwischen 91,0 Mio. EUR bis 93,0 Mio. EUR sowie ein operatives Ergebnis höher als 6,0 Mio. EUR. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern 86,3 Mio. EUR umgesetzt und operativ 5,0 Mio. EUR erwirtschaftet.

Umsatzentwicklung und Segmente
Die gute Umsatzentwicklung der Analytik Jena nach dem Halbjahr setzte sich auch im dritten Quartal 2011/2012 fort. Das Umsatzwachstum wurde dabei in allen drei Geschäftsbereichen generiert. Im Wesentlichen profitierte die Analytik Jena vom anhaltend stabilen operativen Geschäft im größten Bereich Analytical Instrumentation sowie von einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung im kleinsten Bereich Optics, in dem das Geschäft nach neun Monaten deutlich, und zwar um 20,8 % zulegte. Die Analytik Jena erzielte hier im Berichtszeitraum Umsatzerlöse von 4,2 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR). Das Umsatzwachstum in Analytical Instrumentation betrug nach drei Vierteln des laufenden Geschäftsjahres 9,8 %. Insgesamt wurden hier Umsätze in Höhe von 44,1 Mio. EUR (Vorjahr: 40,1 Mio. EUR) erwirtschaftet. Der Bereich Life Science konnte im Berichtszeitraum den leichten Umsatzrückgang, den er noch nach sechs Monaten aufwies, aufholen und die derzeitige Schwäche der in diesem Bereich konsolidierten CyBio AG kompensieren und lag zum 30. Juni 2012 mit 20,1 Mio. EUR (Vorjahr: 20,0 Mio. EUR) auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Analytik Jena verzeichnete eine Exportquote von 72,3 % (Vorjahr: 70,6 %). Erneut stark tat sich dabei die Kernregion Asien hervor, in der das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 27,4 Mio.

EUR (Vorjahr: 21,7 Mio. EUR) und damit 26,4 % mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres generierte. Im Heimatmarkt Deutschland bewegten sich die Umsätze in Höhe von 19,0 Mio. EUR (Vorjahr: 18,7 Mio. EUR) stabil auf Vorjahresniveau. Rückgängig waren die Umsatzerlöse indes in der Region Europa, in die Waren im Wert von 15,0 Mio. EUR (Vorjahr: 17,2 Mio. EUR) exportiert wurden. In beiden Regionen wirkten sich die schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen im Zuge der europäischen Schuldenkrise negativ auf das operative Geschäft aus.

Ergebnis
Analytik Jena erzielte im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) in Höhe von 7,4 Mio. EUR (Vorjahr: 6,2 Mio. EUR) bzw. eine Steigerung zum Vorjahr um 19,4 % bei einer zweistelligen EBITDA-Marge von 10,9 % (Vorjahr: 9,8 %). Das operative Ergebnis erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode zweistellig um 29,4 %. Die Analytik Jena schloss den Berichtszeitraum mit einem Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,4 Mio. EUR) ab. Die EBIT-Marge betrug 6,5 %. Hervorzuheben ist hierbei die stabile Entwicklung im Kernbereich Analytical Instrumentation, der mit einer EBIT-Marge von 11,1 % das Konzernergebnis erwirtschaftet. Das Ergebnis in Life Science ist nach wie vor geprägt von gezielten Markterschließungsaktivitäten vor allem in China und Japan. Während in China bereits gute Erfolge erzielt werden konnten, bedarf es in Japan weiterer Anstrengungen. Der Bereich Optics hat sich stabilisiert und kann diesen Weg weiter fortsetzen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR), das sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachte, profitierte insbesondere von der günstigen Währungssituation, in deren Zuge die Währungsverluste des vergangenen Jahres deutlich reduziert und in der Berichtsperiode Währungserträge erzielt werden konnten. Der Konzern erzielte mit Ablauf des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres einen Periodenüberschuss in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR) und damit eine Steigerung um 307,6 %. Der davon den Anteilseignern der Analytik Jena AG zuzurechnende Anteil beträgt 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR), was mit einem Ergebnis je Aktie von 0,39 EUR (Vorjahr: 0,09 EUR) korrespondiert.

Bilanzentwicklung
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich zum Stichtag 30. Juni 2012 von 83,6 Mio. EUR (per 30.09.11) auf 87,4 Mio. EUR. Analytik Jena weist im Berichtszeitraum ein Eigenkapital von 45,1 Mio. EUR (per 30.09.11: 38,6 Mio. EUR) aus. Die Eigenkapitalquote stieg von 46,1 % per 30.09.11 auf 51,6 % per 30. Juni 2012. Der Bestand an liquiden Mitteln des Konzerns betrug zum Ende der Berichtsperiode 6,2 Mio. EUR (per 30.09.11: 5,5 Mio. EUR). Die Analytik Jena verbuchte im Berichtszeitraum einen negativen operativen Cashflow in Höhe von -0,2 Mio. EUR.

Verwandte Artikel :

Schlüsselwörter : Analytik Analytik Jena Chemie Life Science Physik TOC

Emailanfrage

Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Str. 1
07745 Jena
Germany

Tel: +49 3641 77 70
Fax: +49 3641 77 9279
Web: http://www.analytik-jena.de

RSS Newsletter