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IBM unterstützt innovative Lösungen für die Bereiche Wasser, Energie, Gesundheitswesen und Städteinfrastruktur

16.04.2012

IBM gründet F&E-Zentrum in Ontario: Gemeinsam mit Kanadas und Ontarios Regierung sowie führenden Universitäten investiert IBM Canada 160 Millionen Euro in innovative Lösungen für die Bereiche Wasser, Energie, Gesundheitswesen und Städteinfrastruktur.

Die Regierungen von Kanada und der Provinz Ontario haben gemeinsam mit IBM Canada und sieben hochrangigen Universitäten eine großangelegte Forschungs- und Entwicklungsinitiative auf die Beine gestellt. Insgesamt 160 Millionen Euro (210 Mio. kan. Dollar) werden in das Projekt fließen, 145 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Ein Großteil des Geldes fließt in den Bau eines IBM Canada Forschungs- und Entwicklungszentrums in Barrie, das nördlich von Toronto liegt. Bis zum Jahr 2014 plant IBM Canada 134 Millionen Euro (175 Mio. kan. Dollar) in das Projekt zu investieren. Ontarios Provinzregierung fördert den Bau mit rund elf Millionen Euro (15 Mio. kan. Dollar). Die Fertigstellung ist für Herbst 2012 geplant.

Auch die kanadische Regierung beteiligt sich an dem Projekt und nimmt 15 Millionen Euro (20 Mio kan. Dollar) in die Hand, um ein Konsortium aus sieben führenden Universitäten aus Ontario zu schaffen, die gemeinsam mit IBM zwei leistungsstarke IBM
Blue Gene/Q Computer, eine Cloud-Computing-Infrastruktur und eine sichere Computerplattform realisieren sollen. Dabei kann das Konsortium das IBM-Datenzentrum in Barrie mitnutzen. Auch die Softwareentwicklungsstätten in Markham, ebenfalls im Norden von Toronto, und Ottawa wird ausgebaut.

Das Kooperationsmodell hilft Universitäten und Forschungsgruppen in der Industrie mit Cloud-Computing-Infrastruktur, große Datenmengen besser zu analysieren und zu verwalten. Folgende Herausfordungen sollen mit den neuen Computersystemen und -modellen in Angriff genommen werden: Die veraltete Infrastruktur zunehmend überlasteter Städte zu modernisieren und für das Gesundheitswesen sowie die Wasserwirtschaft unter anderem verbesserte Datenmanagementsysteme zu entwickeln.

Weitere Themen auf der Agenda sind nachhaltige Energieeinsparungen und -management mit neuen Smart-Grid-Technologien und innovativen Klimamodellen sowie Software-Innovationen für verbesserte Computerplattformen.

 

 

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