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Spectaris: Analysen-, Bio- und Labortechnik erwartet Umsatzplus für 2011

06.10.2011
Spectaris: Analysen-, Bio- und Labortechnik erwartet Umsatzplus für 2011  (Bild: Eppendorf)
Spectaris: Analysen-, Bio- und Labortechnik erwartet Umsatzplus für 2011 (Bild: Eppendorf) Weiter

Nach einer aktuellen Umfrage des Industrieverbands Spectaris erwartet die Sparte Analysen-, Bio- und Labortechnik ein Umsatzplus von 6% für 2011. „Auch wenn sich der allgemeine Konjunkturhimmel derzeit etwas eintrübt, blicken die meisten Firmen optimistisch in die Zukunft. Die derzeitige Geschäftsentwicklung scheint ihnen dabei Recht zu geben. Ich gehe davon aus, dass die Branche nicht nur in 2011, sondern auch in 2012 den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen wird, sofern wir nicht durch Probleme der Finanzwelt erneut ausgebremst werden", so der Vorsitzende des SPECTARIS-Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik, Mathis Kuchejda.

Starker Export
Wachstumspotenzial wird dabei insbesondere im Ausland gesehen. Obwohl sich das Inlandsgeschäft in der ersten Jahreshälfte positiv entwickelt hat, fällt die Gesamtjahresprognose eher bescheiden aus. Demnach wird der Inlandsumsatz in 2011 mit 2,95 Mrd. Euro um etwas mehr als 3% über dem Vorjahresniveau liegen. Beim Auslandsumsatz rechnen die Firmen dagegen, nach einer ebenfalls positiven ersten Jahreshälfte, mit einem Zuwachs von knapp 8% auf dann 3,53 Mrd. Euro. Bei einer Exportquote von rund 54% läge damit der Gesamtumsatz in 2011 mit 6,48 Mrd. Euro um knapp 6% über dem Wert des Vorjahres.

Wachstumsmärkte
Die hohe Exportquote verdeutlicht die große Bedeutung des Auslandsgeschäfts für die Firmen. Positive Impulse mit zweistelligen Wachstumsraten kommen derzeit insbesondere aus Asien sowie aus Mittel- und Südamerika. Insbesondere China und Indien spielen dabei als Wachstumstreiber eine wichtige Rolle. Auch für Nordamerika und Westeuropa sind die Wachstumsaussichten 2011 grundsätzlich positiv. Uneinheitlich wird dagegen insbesondere die weitere Entwicklung im Nahen Osten bewertet.

Zahl der Beschäftigten steigt
Aufgrund der positiven Umsatzerwartung ist auch die Prognose der Beschäftigtenentwicklung erfreulich. Demnach könnten bis zum Jahresende rund 36.300 Mitarbeiter bei den 330 Industriebetrieben beschäftigt sein. Das entspricht einem Plus von 1,9%.

 

 

 

 

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