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Nachhaltige Bioenergiegewinnung aus Stroh

08.09.2011
Nachhaltige Bioenergiegewinnung aus Stroh. Bild: Wikimedia, X-Weinzar
Nachhaltige Bioenergiegewinnung aus Stroh. Bild: Wikimedia, X-Weinzar Weiter

Für die nachhaltige Bioenergiegewinnung aus Stroh stehen in Deutschland jährlich 8 bis 13 Mio. Tonnen Stroh zur Verfügung. Zu diesem Schluss kommen das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) und seine Verbundpartner nach eingehenden Untersuchungen, deren Ergebnisse in der Broschüre „Basisinformationen für eine nachhaltige Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe zur Bioenergiebereitstellung" zusammengefasst sind. Die Nutzung des landwirtschaftlichen Reststoffs Stroh zur Gewinnung von Bioenergie bietet gegenüber der Nutzung von Energiepflanzen den Vorteil, dass keine zusätzlichen Flächen genutzt werden und keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion auftritt.

Projektleiterin Daniela Thrän (DBFZ) erläutert: „Durch die energetische Nutzung von Stroh können bis zu 13 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden - das entspricht anderthalb Prozent dessen, was in Deutschland an Treibhausgasen emittiert wird. Damit ist Stroh eindeutig eine Ressource mit Potenzial." Sie betont aber auch, dass in Bezug auf die Technologie jedoch noch großer Forschungsbedarf bestehe und noch viele Demonstrations- und Pilotprojekte nötig seien. Bis zur technischen Reife von Biogasanlagen auf Basis von Stroh sollte die Nutzung dieser Ressource prioritär in Heizkraftwerken erfolgen, da in den Strompfaden die höchsten Treibhausgas-Einsparungen zu erzielen sind und durch das novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) neue Möglichkeiten bezüglich der Wirtschaftlichkeit bestehen.

http://www.dbfz.de

 

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