Ventile von Knauer: Multitalente für die Chromatografie

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Ventile übernehmen in der Flüssigkeitschromatografie viele verschiedene Aufgaben. Sie arbeiten als Schalter und steuern die Fließrichtung im HPLC-System. Für Eluentenauswahl, Probeninjektion, Element- und Säulenauswahl, Fraktionierung sowie Umschaltaufgaben sind Ventile unentbehrlich. Ventile dienen zur Steuerung der Flussrichtung auch außerhalb der HPLC und werden beispielsweise für Dosieranwendungen in der chemischen Industrie eingesetzt. Mit Ventilen von Knauer sind Anwender flexibel hinsichtlich der Auswahl an Materialien, Größen sowie der Verwendung verschiedener Softwarepakete. Die Ventile werden entweder manuell oder durch einen Ventilantrieb betätigt.
 
Ventilfunktionen
Ventile mit zwei Positionen können entweder für die Probeninjektion oder für komplexere Schaltaufgaben verwendet werden. In der ersten Position des Ventils wird die Probe in die Probenschleife geladen, während in der zweiten Position die Probe auf die Säule injiziert wird. Damit sind Injektionsventile eine kostengünstige Alternative zu Autosamplern. Außerdem ermöglichen 2-Positionsventile eine Auswahl,eine Rückspülung oder einen Bypass von HPLCSäulen. Multipositionsventile erfüllen ganz andere Funktionen. Diese Ventile verbinden mehrere Ports mit einem Gemeinsamen und sind daher eine einfache, aber dennoch sehr kostengünstige Option zur Fraktionierung. Sie können auch zur Optimierung von Aufreinigungsmethoden im Rahmen des Lösungsmittel- und Peakrecycling verwendet werden. Im Falle von Peakrecycling werden eluierende Substanzen so oft wie nötig wieder auf die Säule injiziert. Infolgedessen können unvollständig getrennte Peaks voneinander getrennt werden. Darüber hinaus sind Multipositionsventile für Screening, Upscaling oder Auswahl von mehreren Säulen, Eluenten oder Proben nützlich. Das verwendete Material ist je nach Anwendung von großer Bedeutung. Diamantbeschichteter Edelstahl bietet beispielsweise eine lange Haltbarkeit bei hohen Drücken bis zu 17500 psi (1200 bar), wodurch die Ventile für UHPLC-Anwendungen gut geeignet sind. Biokompatible Ventile können für FPLC-Anwendungen zur Reinigung von Proteinen, Nukleotiden und Peptiden genutzt werden.

Innendurchmesser bis 1/8 Zoll ermöglichen präparative HPLC-Anwendungen bei Flussraten bis 1000 mL/min.

 
Ventilantrieb
Der neue Azura Ventilantrieb Valve Unifier VU 4.1 kann alle Knauer Ventile über RFID erkennen. Dies ermöglicht eine automatische Konfigurationdes Antriebs, wenn der Anwender die Ventile wechselt. Durch intelligentes Design und kompakte Abmessungen passt der Ventilantrieb zu jedem HPLC-System. Die optionale Anzeige macht den Betrieb einfach und benutzerfreundlich. Die geringe Schaltzeit reduziert Druckspitzen auf ein Minimum. Ausgewählte Materialen für Rotordichtungen sorgen für eine lange Lebensdauer und garantieren 50.000 Schaltzyklen. Der „Valve Unifier“ kann entweder als eigenständiges Modul verwendet werden oder in den multifunktionalen Azura Assistenten integriert werden. Der Assistent ist ein anpassbares Kombimodul, das bis zu drei Geräte integrieren kann. Es spart Platz und kann eine Vielzahl von Aufgaben, wie z. B. Säulenschaltung mit zwei Ventilen, in einem Gerät vereinigen. Der Ventilantrieb kann mit der Software OpenLAB CDS EZChrom Edition, ClarityChrom und PurityChrom und der Tablet-Software Azura Mobile Control sowie einem integrierten Display (Stand-Alone Betrieb) gesteuert werden. Die Steuerung ist über LAN oder über analoge Einund Ausgänge möglich, so dass dieser Ventilantrieb in nahezu jedes LC-System oder eine kundenspezifische Lösung (OEM-Lösung) integriert werden kann.

Kontakt


Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH
Berlin, Deutschland
info@knauer.net
www.knauer.net/ventile
 
 
 

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