Biolayer-Interferometrie:Quantifizierung monoklonaler Antikörper

  • Abb. 1: Schematischer Aufbau der Sensorspitze eines BLI-BiosensorsAbb. 1: Schematischer Aufbau der Sensorspitze eines BLI-Biosensors

Die Biolayer-Interferometrie (BLI) zur labelfreien Echtzeit-Analyse biomolekularer Interaktionen etabliert sich in der Entwicklung biopharmazeutischer Produkte. Zuvor galten die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) und der Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) als Standard zur Antikörperquantifizierung.

Diese wurden in der Arzneimittelentwicklung häufig eingesetzt, um Antikörper und andere Proteine in Bioreaktoren, Fed-Batch-Kolben und Zellkulturüberständen zu quantifizieren. Anders als HPLC oder ELISA lässt sich die BLI-Quantifizierung auch für nicht-aufbereitete Matrices einsetzen. Sie kann niedrigere Titer ermitteln, weist einen deutlich höheren Probendurchsatz auf und erfordert keine aufwändige Systemreinigung- oder wartung.

 

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