RSI: Ergonomische Pipette beugt gefürchteter Berufskrankheit vor

  • Beugt gefürchteter Berufskrankheit "RSI" vor: die ergonomische Pipette von SartoriusBeugt gefürchteter Berufskrankheit "RSI" vor: die ergonomische Pipette von Sartorius
  • Beugt gefürchteter Berufskrankheit "RSI" vor: die ergonomische Pipette von Sartorius
  • Eine elektronische Bremse stoppt die Kolbenbewegung der Pipette hochgenau und gewährleistet besonders beim seriellen Dispensieren hohe Präzision.

RSI, eine unterschätzte Berufskrankheit: Das Repetitive Strain Injury Syndrome (RSI) tritt bei stereotypen Bewegungen auf. Meist sind die Handgelenke betroffen, die Beschwerden treten aber auch in Arm, Schulter oder Nacken auf. Einige amerikanische Studien weisen darauf hin, dass RSI ein Risikofaktor für das Karpaltunnelsyndrom sein könnte. Oft tritt das Syndrom auf, wenn relativ geringe aber monotone Belastungen vorliegen. Zum Beispiel an Computerarbeitsplätzen (Mausarm), da die Bedienung von Tastatur und Maus den oben genannten Kriterien entsprechen. Ebenfalls häufig ist die schmerzhafte Erkrankung bei Laborpersonal zu finden. Neben Sport, der die entsprechenden Körperpartien mäßig belastet und dabei trainiert, können vor allem ergonomische Arbeitsgeräte und -plätze RSI vorbeugen. In den USA, Australien und Groß-Britannien ist RSI als Berufskrankheit anerkannt. In den beiden zuvorderst genannten Ländern gilt RSI als die häufigste Berufserkrankung überhaupt. Die Niederlande und Dänemark haben Programme zur Reduzierung der Belastung an Bildschirmarbeitsplätzen initiiert. In Deutschland bewertet man RSI nicht automatisch als Berufskrankheit. Allerdings hat das Verwaltungsgericht Göttingen in einem Fall im Jahr 2006 den „Mausarm" als Berufskrankheit eingestuft.

In einer Studie mit hochrepetitiver Tätigkeit traten die RSI Beschwerden bei 81 % der Befragten auf [1]. Frauen sind hierbei statistisch häufiger betroffen als Männer. In die Studie flossen nur Beschwerden ein, die zu einer mindestens dreitägigen Krankschreibung führten. Pipettieren ist ein Musterbeispiel für eine RSI-trächtige Tätigkeit. Da sich bereits bei leicht realisierbaren Verbesserungen der Ergonomie am Arbeitsplatz, wie einer besseren Pipette, Erleichterungen erzielen lassen, können angesichts des Fachkräftemangels Unternehmen mit kleinen Maßnahmen den Krankenstand verringern.

Literatur: [1] Coury, H.J.C.G et al.: Journal of Industrial Ergonomics 29; 1; 33-39, (2002)

Jedes verantwortungsbewusste Labor sollte die Gesundheit seiner Mitarbeiter ernst nehmen. Zwar gehört das Pipettieren üblicherweise nicht zu jenen Tätigkeiten, die mit schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht werden, jedoch sind bis zu 10.000 Pipettiervorgänge pro Tag oftmals keine Seltenheit für Labormitarbeiter.

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