Krebszellen als Indikatoren: Onkologische Bluttests

  • Abb. 1: Dargestellt ist die Reproduzierbarkeit der Messungen mit Maintrac. Doppelansätze bei mehr als 80 Patienten zeigen eine gute Korrelation.Abb. 1: Dargestellt ist die Reproduzierbarkeit der Messungen mit Maintrac. Doppelansätze bei mehr als 80 Patienten zeigen eine gute Korrelation.
  • Abb. 1: Dargestellt ist die Reproduzierbarkeit der Messungen mit Maintrac. Doppelansätze bei mehr als 80 Patienten zeigen eine gute Korrelation.
  • Abb. 2: Die Signalstärke des EpCAM Signals auf den Zellen weist eine hohe Variationsbreite auf. Mit der Maintrac-Methode werden auch Zellen mit einer geringen EpCAM Expression erfasst, da dies möglicherweise die für die Metastasierung wichtigen Zellen sind (EMT Epitheliale-Mesenchymale Transition).
  • Abb. 3: Klinische Relevanz des vorgestellten Bluttests. Patienten mit ansteigenden Zellzahlen unter der Therapie haben ein höheres Rezidivrisiko (rote Kaplan-Meier Kurve), als Patienten mit abfallenden Zellzahlen (grüne Kaplan-Meier Kurve). Dies ermöglicht es, bereits frühzeitig die Therapie zu ändern.
  • Dr. med. Ulrich Pachmann, Gründer und Geschäftsführer Simfo

Krebszellen zirkulieren im Blutkreislauf von an Krebs erkrankten Menschen. Sie rücken zunehmend in den Fokus der Krebsdiagnostik. Sie können auf der einen Seite zwar Metastasen verursachen. Zugleich haben sie aber auch diagnostischen Wert, indem sie wichtige Erkenntnisse für die Personalisierung von Krebstherapien liefern. Onkologische Bluttests, mit denen der Nachweis dieser Tumorzellen im Patientenblut gelingt, werden zunehmend in der Praxis eingesetzt. Sie ermöglichen durch eine zuverlässige Identifizierung, Quantifizierung und Charakterisierung der Zellen eine wirksame Vor- und Nachuntersuchung sowie Therapiekontrolle. Die Ergebnisse der Tests sind die Grundlage für die Wahl der individuell passenden Therapie für den Patienten.Als Ursache für, selbst nach einer erfolgreichen Bekämpfung des Primärtumors, auftretende Fernmetastasen und die Ausbreitung von Tochtergeschwülsten sowie Rezidiven, genossen Tumorzellen lange Zeit nicht zu Unrecht einen ausschließlich schlechten Ruf. Tatsächlich können sich die vom Primärtumor absondernden epithelialen Tumorzellen (CETCs) über die Blutbahn sowie die Lymphe schnell und weiträumig im menschlichen Körper verbreiten. Sie können in fremdes Gewebe eindringen, sich dort ansiedeln und durch Zellwachstum lebenswichtige Organe bis zur Funktionsunfähigkeit schädigen.

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