Kugelroll-Viskosimeter

Viskositätsmessungen mit 0,4 ml Probenvolumen

  • Abb. 1: Lovis 2000 Kombimessplatz mit Dichtemessgerät DMA M und ProbenwechslerAbb. 1: Lovis 2000 Kombimessplatz mit Dichtemessgerät DMA M und Probenwechsler

Versuche mit fallenden Kugeln gehören zu den ältesten Messungen in der Viskosimetrie. Bereits 1851 befasste sich Georges G. Stokes wissenschaftlich damit. Das von Fritz Höppler konstruierte Kugelfallviskosimeter war ab 1934 käuflich erhältlich. Dabei handelt es sich um ein einfaches gläsernes Fallrohr in das die Probe eingefüllt wird. Mit einer Stoppuhr wird die Zeit ermittelt, die eine Stahlkugel in der Messflüssigkeit zum Sinken benötigt. Temperiert wird die Probe durch einen äußeren Glasmantel der mit Wasser gefüllt ist.

Ende 2011 stellte Anton Paar die dritte Generation seines Kugelrollviskosimeters vor. Dieses Hightechgerät hat mit dem Ursprungsmodell von Herrn Höppler nur noch das Messprinzip gemeinsam. Das Mikroviskosimeter hat den großen Vorteil, dass nur wenig Probenvolumen benötigt wird. 0,4 ml Probe reichen aus, um exakt die Viskosität zu bestimmen. Das ist vor allem im Life Science-Bereich wichtig, wo oftmals nur wenig und teure Probe zur Verfügung steht. Die Probe kann außerdem nach dem Messen fast vollständig wieder zurückgewonnen werden.

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