Lesenswert: Chemie für Ingenieure

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  • Prof. Jan Hoinkis

Chemie für Ingenieure bringt Studenten/Innen die Chemie als Werkzeug zur technisch-wissenschaftlichen Bewältigung heutiger und zukünftiger Herausforderungen – etwa in den Bereichen Energieversorgung und Umweltschutz – näher. Dazu vermittelt die vollständig überarbeitete und aktualisierte 14. Auflage fundiertes Grundlagenwissen von chemischen Bindungen, Reaktionen und Gleichgewichte, über organische und anorganische Verbindungen, bis hin zur Chemie im technischen Großmaßstab. Die enthaltenen Anwendungsbeispiele sind praxisorientiert und speziell auf die Aufgabenstellungen von Ingenieuren/Innen zugeschnitten, denen sie im zukünftigen Beruf begegnen werden. Besondere Aufmerksamkeit finden die für Ingenieurswissenschaften zentralen Anwendungsgebiete wie Kunststoffchemie, Biotechnologie, Umweltschutztechnik und Nanotechnologie.

Über den Autor
Prof. Hoinkis ist seit 20 Jahren in zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte involviert Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf dem Gebiet der sensorgestützten und energieoptimierten Membranfiltrationstechniken im Bereich Trinkwasserbehandlung und Abwasserrecycling zur Entwicklung von innovativen ressourcen- und energieeffizienten Prozessen.

GIT: Was war der konkrete Anlass das Buch zu schreiben?
Hoinkis: Der Anlass das Buch zu schreiben war, dass es nur wenige Chemiebücher auf dem Markt gibt, die speziell für den Ingenieur geeignet sind und insbesondere praktisches chemisches Wissen vermitteln. Es erläuterte deshalb chemisches Grundlagenwissen abgestimmt auf die Bedürfnisse angehender Ingenieuren.

GIT: Welche Struktur hat das Buch?
Hoinkis: Das Buch erklärt zunächst die wesentlichen Grundlagen der Chemie, wie den Aufbau der Atome und das Periodensystem, sowie die chemischen Bindungen. Dann  wird auf chemische Reaktionen und Gleichgewichte eingegangen. Ein längerer Abschnitt vertieft das Wissen über die wichtigen Elemente und deren Anwendung in der Praxis des Ingenieurs, um anschließend wichtige anorganische und organisch Verbindungen vorzustellen.

Hierbei ist ein extra Kapitel den Kunststoffen gewidmet. Auch die Grundlagen  Elektrochemie werden vorgestellt, die heute sehr bedeutend geworden sind für den Ingenieur,  insbesondere im Bereich der elektrischen Energiespeicher. Auch die spektroskopischen Analysentechniken spielen ein immer größere Rolle und werden in einem Kapitel vorgestellt. Zum Schluss gibt das Buch noch Einblicke in die Biochemie und den wichtigen Bereich der  Umwelttechnik.

GIT: Welcher Aspekt der Chemie ist, Ihrer Erfahrung nach, am schwierigsten zu vermitteln?
Hoinkis: Am schwierigsten ist dem Ingenieur das Arbeiten und Bilanzieren in molaren Einheiten zu vermitteln, da diese im dem Alltag nicht gebräuchlich sind.  Im Alltag des Ingenieurs spielt natürlich die Bilanzierung in Kilogramm die wesentliche Rolle. An die stöchiometrischen Bilanzierungen (die eigentlich mathematisch nicht schwierig sind)  müssen sich die Studenten erst (durch viele Übungen!) gewöhnen.

GIT: Welche Zielgruppen bedient das Buch?
Hoinkis: Das Buch ist generell für alle Studierende im Bereich der Ingenieurswissenschaften gedacht, insbesondere für Studierenden der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik.

GIT: Welche Vorkenntnisse sollte der Leser haben?
Hoinkis: Der Vorteil des Buches ist, dass der Leser nur ein minimales Vorwissen braucht, etwa   zwei – drei Jahre Chemie in der Schule.

Hoinkis, Jan
Chemie für Ingenieure
September 2015
Softcover
ISBN: 978-3-527-34217-4

Auch in elektronischen Formaten erhältlich!

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