Lesenswert: Gesünder leben mit Heilpflanzen

  • Dr. Nadine  Berling-Aumann veröffentlicht als freie Autorin Bücher und Fachartikel zu Themen der Medizin, Phytopharmazie und Ernährung. Sie studierte Ökotrophologie und promovierte über Heilpflanzen. Das Thema Heilpflanzen begleitet ihren beruflichen Werdegang bereits seit Mitte der 1990-iger Jahre. Dr. Nadine Berling-Aumann veröffentlicht als freie Autorin Bücher und Fachartikel zu Themen der Medizin, Phytopharmazie und Ernährung. Sie studierte Ökotrophologie und promovierte über Heilpflanzen. Das Thema Heilpflanzen begleitet ihren beruflichen Werdegang bereits seit Mitte der 1990-iger Jahre.
  • Dr. Nadine  Berling-Aumann veröffentlicht als freie Autorin Bücher und Fachartikel zu Themen der Medizin, Phytopharmazie und Ernährung. Sie studierte Ökotrophologie und promovierte über Heilpflanzen. Das Thema Heilpflanzen begleitet ihren beruflichen Werdegang bereits seit Mitte der 1990-iger Jahre.
  • Gesünder leben mit Heilpflanzen

Ist es der zunehmende Alltagsstress, zu viel ungesundes Essen, ein Übermaß an Heizung und Klimaanlage oder eben doch der Kindergarten als Brutstätte ganz neuer Virenstämme? Was es auch sein mag, subjektiv nimmt die Krankheitsanfälligkeit der Bevölkerung zu. Der schnelle Griff zu Medikamenten ist aber nicht immer ratsam, stellen diese doch teilweise auch eine Belastung für den Körper dar. Das kann für klassische und pflanzliche Arzneimittel gleichermaßen gelten. Vor allem Männer wissen aber, in solchen Fällen hilft immer Mama fragen. Ein Tipp, den auch Frauen beherzigen sollten, denn Mutter Natur ist nicht nur die älteste Apothekerin der Welt, sondern ihre Mittel sind oft schonend und wirken bei leichten Beschwerden sehr effektiv. Das gilt auch wenn sie als Unterstützer zur Linderung chronischer Erkrankungen eingesetzt werden. Dieses Wissen hat Nadine Berling-Aumann in ihrem Buch „Gesunder leben mit Heilpflanzen für Dummies“ begründet und gibt so einen ebenso leichten, wie informativen Einblick ins Medizinschränkchen der Natur. Sie können dieses Buch auf Seite 44 gewinnen.

 

Interview mit Nadine Berling-Aumann:

 

GIT: Was sind Ihre Forschungsschwerpunkte bzw. wissenschaftlichen Interessen?

Berling-Aumann: Das Suchen und Erkennen von Zusammenhängen und Einflussfaktoren auf die menschliche Gesundheit sind Kernpunkte meiner wissenschaftlichen Interessen. Mich beschäftigen Wirkweisen von Ernährung, psychische Faktoren, das Bewegungsverhalten und die Auswirkungen von Arzneimitteln (synthetische und pflanzliche) sowie Umweltfaktoren auf die Gesundheit.

GIT: Was war der konkrete Anlass das Buch zu schreiben?

Berling-Aumann: Im Frühjahr 2016 trat der Wiley-Verlag an mich mit der Anfrage heran das Buch zu verfassen. Ich beschäftige mich bereits seit Mitte der 1990-iger Jahre beruflich mit Heilpflanzen und der Verlag ist auf meine Veröffentlichungen zu dem Thema aufmerksam geworden - auch weil ich neben fachlichen Aspekten einen Schwerpunkt auf eine verständliche Sprache meiner Texte setzte.

Mir gefiel die Vorstellung ein umfassendes Werk über das Thema zu verfassen und es für eine breite Leserschaft zugänglich zu machen.

 

GIT: Welche Zielgruppen bedient das Buch?

Berling-Aumann: Es richtet sich an alle diejenigen, die ein Basisfundament zum Thema Heilpflanzen aufbauen möchten, etwa interessierte Laien, Köche und Gärtner, aber auch Studierende und Auszubildende in Gesundheitsberufen. Das Buch dient auch als leicht verständliches Nachschlagewerk für Fachkräfte in den Bereichen Pharmazie, Medizin, Ernährung und Pflege genauso wie für Kaufleute im Einzelhandel, die mit freiverkäuflichen Arzneimitteln handeln und an Pädagogen.
 
 
GIT: Welche Vorkenntnisse sollte der Leser haben?
Berling-Aumann: Die Leser benötigen keinerlei Vorkenntnisse.
 
 
GIT: Welche Struktur hat das Buch?
Berling-Aumann: Das Buch ist in vier Teilen aufgebaut. Der erste Teil beschäftigt sich mit Grundlagen zu Heilpflanzen und mit den wichtigsten Fachbegriffen. Im zweiten Teil geht es um Medizinsysteme rund um den Globus, in denen Heilpflanzen eingesetzt werden. Teil drei beschäftigt sich mit den Fachkommissionen, die sich wissenschaftlich mit Heilpflanzen und deren Wirksamkeit auseinandersetzen. Außerdem stelle ich in Teil drei bekannte Naturheilverfahren mit Heilpflanzen wie die Phytotherapie, Kneipp-Therapie und Homöopathie vor. Im vierten Teil werden - nach Beschwerdebildern sortiert - eine Auswahl von Heilpflanzen vorgestellt. Es geht um das konkrete Anwendungsgebiet, darum wie die Inhaltsstoffe oder die Extrakte der Pflanze wirken, wie diese richtig angewendet wird und welche Risiken mit der Anwendung einhergehen. Im Top-Ten Teil dreht sich alles um Heilpflanzen bei Krebserkrankungen. Außerdem gibt es umfangreiche und weiterführende Informationen online.
 
 
GIT: Ärgert es Sie, wenn Naturheilkunde und Homöopathie gleichgesetzt werden?
 
Berling-Aumann: Mich wundert, dass Homöopathie und die Heilpflanzen-Therapie oft gleichgesetzt werden. Das ist nämlich falsch. Beide Verfahren unterscheiden sehr deutlich.
 
 
GIT: Was ist – Ihrer Meinung nach – die am meisten unterschätzte Heilpflanze?
 
Berling-Aumann: Es sind alle Heilpflanzen, die bislang den Status traditionelles Arzneimittel haben und diejenigen die aufgrund von Erfahrungswissen eingesetzt werden. Es gibt meiner Meinung nach zu wenig epidemiologische und klinische Forschung um die Wirksamkeit von Heilpflanzen nach wissenschaftlichen Standards zu den beanspruchten Anwendungsgebiete zu belegen oder zu wiederlegen.
 
 
GIT: Was sind die drei Heilpflanzen, die Sie am häufigsten verwenden?
 
Berling-Aumann:  Für mich spielen Hamamelis für die Haut, Leinsamen für die Verdauung und Rosenwurz für eine gute Konzentrationsfähigkeit eine große Rolle.
 
 
Nadine Berling-Aumann
Gesünder leben mit Heilpflanzen
2018
Softcover
ISBN: 978-3-527-71346-2
 
Auch in elektronischen Formaten erhältlich! 
 
 

 

 

 

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