14. Tag der Mikroskopie bei Carl Zeiss in Jena

  • Justus Felix Wehmer, Carl Zeiss AGJustus Felix Wehmer, Carl Zeiss AG
  • Justus Felix Wehmer, Carl Zeiss AG
  • Dr. Markus Weber, Carl Zeiss AG
  • Pressegespräch
  • Peter O'Toole
  • Peter O’Toole

Am 5. März hat sich der im 2-Jahres Rhythmus veranstaltete Tag der Mikroskopie von Carl Zeiss in diesem Jahr zum 14. Mal wiederholt. Der Konzern für Optik, Optoelektronik, Medizintechnik, Halbleitertechnologie und Messtechnik mit deutschem Stammsitz hieß im Volksbad der Thüringischen Lichtstadt Jena über 500 Kunden willkommen. Neben der Mehrzahl der aus Deutschland angereisten Teilnehmer registrierten sich aber auch Wissenschaftler aus dem benachbarten Europäischen Ausland wie z.B. Spanien, England und Schweden.

Der offiziellen Begrüßung durch die neue Doppelspitze der Carl Zeiss Microscopy Geschäftsführung Justus Felix Wehmer und Dr. Markus Weber folgte zunächst eine Präsentation zu den aktuellen Anforderungen an die moderne Fluoreszenzmikrokopie und den dazu entwickelten Innovationen des Gastgebers. Schwerpunkt hierbei legte Dr. Weber auf die neue Mottenaugen-Detektortechnologie genannt Airyscan, die im Volumenelement eine 5-fach höhere Auflösung als konventionelle konfokale Systeme bietet.

Im Anschluss daran hielt Dr. Peter O'Toole, Leiter des Labors für Mikroskopie und Zytometrie der Universität York, seinen Vortrag zu den neuen Entwicklungen in der mikroskopischen Echtzeitbeobachtung von Zellen. Der Gastgeber blickt bereits auf eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem britischen Wissenschaftler bei der Anwendungsentwicklung von Mikroskopsystemen zurück. Im Vortrag stellte O'Toole auf sehr unterhaltsamer Art und Weise eigene Forschungsergebnisse zu neuen Ansätzen in der Lebendzellmikroskopie vor. Außerdem berichtete er über seine Erfahrungen als einer der ersten Anwender mit der neuen Airyscan-Technologie.

Aus seiner wissenschaftlichen Arbeit zeigte er beeindruckenden Mikroskopaufnahmen und Filmsequenzen, die u.a. Zellen beim Auffressen von abgestorbenen Resten von Artgenossen zeigten. Bei der Qualität der Ergebnisse und der kurzweiligen Vortragsweise zeigte sich auch Dr. O'Tools früherer EMBO-Kurs-Ausbilder Dr. Timo Zimmermann vom Centre de Regulació Genòmica in Barcelona beeindruckt: „Es macht einen stolz zu sehen, welche Entwicklung ein ehemaliger Kursteilnehmer genommen hat."

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden wie in den Vorjahren verschiedene Workshops angeboten, die sich wie jedes Jahr sowohl an Anfänger, als auch an Experten für moderne High End Technologie richteten. Die Themen waren diesmal „Mikroskopieren von Anfang an", „Fluoreszenzmikroskopie, unsichtbares sichtbar machen", „Laser Scanning Microscopy mit Airyscan", „Rasterelektronenmikroskopie in den Biowissenschaften", „Vernetzte Mikroskopie, drahtlose Bildgebung in Echtzeit - für Ausbildung und Routine", „Lichtblattmikroskopie" und „Digitalmikroskopie".

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