3. Lab Sciences Award vergeben

  • Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, übergab den Lab Science Award den strahlenden Gewinnern. (v.l.n.r. Pascal Gasser, Ronja Schierjott, Hugo Bohny, Michael Naeff, Valentin Vogt) Bild: ToolpointValentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, übergab den Lab Science Award den strahlenden Gewinnern. (v.l.n.r. Pascal Gasser, Ronja Schierjott, Hugo Bohny, Michael Naeff, Valentin Vogt) Bild: Toolpoint

Den 3. Lab Science Award verlieh Toolpoint im Namen der Veronika und Hugo Bohny Stiftung am 19. März 2015 an der Hochschule für Technik in Rapperswil. Damit prämiert die Stiftung jedes Jahr herausragende Bachelor-Arbeiten aus dem Hightech-Sektor Lab Sciences und Diagnostik. Den ersten Platz teilen sich Ronja Schierjott von der Hochschule Furtwangen und Pascal Gasser von der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Ronja Schierjott von der Hochschule Furtwangen und Pascal Gasser von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz überzeugten mit ihren Arbeiten die Jury des Lab Science Awards. Diese entschied, beide Bewerber auf dem ersten Platz zu rangieren. Ronja Schierjott beschäftigte sich mit dem Einbau von Wirbelsäulenimplantaten beim Menschen. Deren Lage entscheidet, ob Materialabrieb stattfindet, was für den Körper sehr schädlich sein kann. Derweil entwickelte Pascal Gasser spezifische Darpins, die als eine neue IgE- Inhibitorenklasse vielleicht in Zukunft allergische Reaktionen verhindern können
Ob Maisprodukte aus dem Detailhandel mit Schimmelpilzen belastet sind, untersuchte Michael Naeff von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz. Er entwickelte eine Messmethode für das Routinelabor, um zwei bisher noch nicht nachweisbare giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen parallel nachweisen zu können. Damit erreichte er den dritten Platz.

Wachstumsbranche Lab Sciences und Diagnostik

Die Lab-Sciences-Branche entwickelt sich stetig und schnell. Bessere Messverfahren, immer kleinere Teile und Werkzeuge, ausgeklügelte Materialien und spezifische Oberflächen eröffnen neue Möglichkeiten. Um diese zu nutzen, sind kluge Köpfe aus Systemtechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Oberflächentechnik und Nanotechnik sowie Biochemie, Lebensmittelchemie, Molekularbiologie und Medizin gefragt.

Die Veronika und Hugo Bohny Stiftung verfolgt mit Ihrer Auszeichnung zwei Hauptziele: Erstens möchte sie die Sichtbarkeit der Lab Sciences Branche erhöhen, denn ohne Sie käme (fast) kein Produkt auf den Markt. Zweitens soll mit der Prämierung herausragender Bachelorarbeiten die Bedeutung einer guten, breiten und anwendungsnahen Ausbildung für den Standort Schweiz hervorgehoben werden.



Arbeiten für 2016 einreichen

Für den Lab-Sciences-Award 2016 können Studierende bereits heute Bachelor-Arbeiten einreichen (Formular zur Teilnahme auf www.toolpoint.ch). Die Voraussetzungen: Die Arbeiten werden idealerweise in Zusammenarbeit mit externen Partnern erstellt, haben ein nachvollziehbares Innovationspotential und sind inhaltlich und sprachlich überzeugend dargestellt.

Anmeldung via www.toolpoint.ch.

 

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