80 Jahre "Katze im Kasten"

Heute vor 80 Jahren wurde ein Aufsatz von Erwin Schrödinger veröffentlicht, der ein Gedankenexperiment enthielt, das jetzt fast schon zur Allgemeinbildung gehört. Es handelt sich um die berühmt-berüchtigte Katze in der Stahlkammer.

Die Idee bei diesem Gedankenexperiment war es zu zeigen, dass die Verwaschenheit der Variablen in der Quantenchemie bei einer Übertragung in ein makroskopisches System nicht ohne Weiteres zu verstehen ist. So führt die Aussage, dass die Katze gleichzeitig lebendig und tot ist, zu einem nicht auflösbaren Paradoxon. Diese Art von Paradoxon tritt in der Quantenmechanik allerdings häufig auf und ist auch mathematisch exakt beschreibbar.  Schrödinger selber schreibt in seinem Aufsatz, dass die Verwaschenheit eben nicht naiv verstanden werden kann. Er schreibt: "Es ist der Unterschied zwischen einer verwackelten oder unscharf eingestellten Photographie und einer Aufnahme von Wolken und Nebelschwaden."

 

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