Biochip zur schnellen Vor-Ort-Analyse von Mikroorganismen

  • Bisherigen klassischen mikrobiologischen Analysen ist das System in punkto Schnelligkeit überlegen. Diese brauchen mehrere Tage. Der Biochip kann, je nach Anwendung, in wenigen Stunden ein eindeutiges Ergebniss liefern. Übliche Speziallabore sind nicht nötig. Bild: IPHT Jena / Sven DöringBisherigen klassischen mikrobiologischen Analysen ist das System in punkto Schnelligkeit überlegen. Diese brauchen mehrere Tage. Der Biochip kann, je nach Anwendung, in wenigen Stunden ein eindeutiges Ergebniss liefern. Übliche Speziallabore sind nicht nötig. Bild: IPHT Jena / Sven Döring
  • Bisherigen klassischen mikrobiologischen Analysen ist das System in punkto Schnelligkeit überlegen. Diese brauchen mehrere Tage. Der Biochip kann, je nach Anwendung, in wenigen Stunden ein eindeutiges Ergebniss liefern. Übliche Speziallabore sind nicht nötig. Bild: IPHT Jena / Sven Döring
  • Mit Hilfe des Chips von der Größe einer Ein-Cent-Münze können schnell, vor Ort und kostengünstig Mikroorganismen nachgewiesen werden. Bild: IPHT Jena / Sven Döring

Die „Jenaer Biochip-Initiative" (JBCI) um Dr. Robert Möller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut den renommierten Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Angewandte Forschung für die Entwicklung eines Biochips zur schnellen Vor-Ort-Analyse von Mikroorganismen. Die Erkennung der Erreger beim Biochip beruht auf einer einfachen Leitfähigkeitsmessung. Auf dem Chip von der Größe einer Ein-Cent-Münze überbrückt bei einem positiven Nachweis eine dünne Silberschicht zwei Elektroden. Alle Reaktionsschritte sind in einer Kammer realisiert, die zusammen mit einer Pumpe, der Ansteuerungs- und Ausleseeinheit in einen Aktenkoffer passen.

Ob Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Kartoffelfäule, Salmonellen oder Legionellen - überall da, wo Krankheitserreger schnell und zuverlässig identifiziert werden müssen, kann das innerhalb der JBCI entwickelte Chip-System helfen. Bisherigen klassischen mikrobiologischen Analysen ist es in punkto Schnelligkeit überlegen. Diese brauchen mehrere Tage, während der Biochip - je nach Anwendung - in wenigen Stunden ein eindeutiges Ergebniss liefern kann. Nachdem sich das System beim Nachweis von Pflanzenpathogenen und gefährlichen Tierseuchenerregen bewährt hat, arbeiten die JBCI-Wissenschaftler nun an der Weiterentwicklung für medizinische Fragenstellungen.

http://www.ipht-jena.de

 

GIT Webtipp:
Christian Spielmann erhält Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Grundlagenforschung

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