Deutsch‐Russisches Wissenschaftsjahr startet am 23. Mai 2011

  • Am 23. Mai startet das Deutsch‐Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012. Zu den Forschungsprioritäten zählen optische Technologien, Meeres- und Polarforschung, IT sowie biologische Forschung und Biotechnologie.Am 23. Mai startet das Deutsch‐Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012. Zu den Forschungsprioritäten zählen optische Technologien, Meeres- und Polarforschung, IT sowie biologische Forschung und Biotechnologie.

Am 23. Mai startet das Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012, das unter dem Motto „Partnerschaft der Ideen" die Best-Practice-Beispiele der Kooperation sichtbar machen und die gemeinsame Spitzenforschung stärken soll. Zu den Forschungsprioritäten zählen optische Technologien, Meeres- und Polarforschung, IT sowie biologische Forschung und Biotechnologie.

Deutsch-Russischer Kooperationsverbund Biotechnologie
Die Deutsch-Russische Kooperation von Wissenschaft und Industrie auf dem Gebiet der Biotechnologie wird vom BMBF mit einer Förderung in Höhe von 1,1 Mio. Euro bis Ende 2013 unterstützt. Im Rahmen des Kooperationsverbundes Biotechnologie, der vom Ost‐West‐Wissenschaftszentrum Hessen koordiniert wird, werden alle Bereiche der Biotechnologie bearbeitet, von der regenerativen Medizin und Diagnostik, über Bioinformatik, Pflanzenbiotechnologie, Agrartechnik, Lebensmittel und Bioprozesstechnik bis hin zu jüngeren Forschungsgebieten wie dem Umwelt‐ und Ressourcenmanagement und Bioraffinerien / Biokraftstoffen. Deutsche Partner sind u.a. die Universität Bielefeld (Bereich Bioinformatik) und das Laser- und Immunologie-Forschungszentrum München (medizinische Forschung). Hauptpartner auf russischer Seite ist das renommierte A.N. Bach Institut für Biochemie der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Im Rahmen des „German-Russian Forum Biotechnology", das am 10. Oktober in Hannover am Vortag der BIOTECHNICA 2011 stattfindet, werden aktuelle Forschungsergebnisse und Zukunftsstrategien vorgestellt.

Medizin und Physik
Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Russische Fonds für Grundlagenforschung fördern bereits seit 2006 gemeinsam die Helmholtz-Russia Joint Research Groups.

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zum Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahr in Moskau stellt die Helmholtz-Gemeinschaft einige ihrer deutsch-russischen Forschungsprojekte vor, die sich u.a. mit Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und dem Aufbau der Materie befassen. So wird im Rahmen eines transnationalen Forschungsprojektes, an dem deutsche und russische Wissenschaftler federführend beteiligt sind, das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) in Darmstadt entstehen. FAIR wird mit seinen Ringbeschleunigern Antiprotonen- und Ionenstrahlen von bisher unerreichter Intensität und Qualität erzeugen und damit neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums ermöglichen.

Nachwuchsförderung
Ein besonderes Augenmerk liegt im Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahr auch auf der Förderung junger Talente: durch deutsch-russische Austauschprogramme und Hochschulpartnerschaften wird der wissenschaftliche Nachwuchs beider Länder besser qualifiziert.
Grundsätzlich können auf Antrag nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung zwischen Deutschland und Russland gewährt werden (Internationales Büro des BMBF).
ERA.NET RUS fördert internationale Verbundvorhaben im Bereich wissenschaftlicher Forschung von Einrichtungen aus Mitgliedstaaten der EU (FP7) und der GUS (Internationales Büro des BMBF).
Die „Marie-Curie Actions" haben sich in den letzten Jahren vom reinen Stipendienprogramm zur Förderung der Mobilität zu einem Programm zur Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Forschern entwickelt. Anträge für die verschiedenen Marie-Curie Fellowships können bis August 2011 gestellt werden.

 

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