Eppendorf Young Investigator Award 2013

  • V.l.n.r.: Maria Leptin, Axel Jahns, Ben Lehner; Francisco Chavarri, Reinhard JahnV.l.n.r.: Maria Leptin, Axel Jahns, Ben Lehner; Francisco Chavarri, Reinhard Jahn
  • V.l.n.r.: Maria Leptin, Axel Jahns, Ben Lehner; Francisco Chavarri, Reinhard Jahn
  • C. elegans- Photo A. Klosin, B. Lehner Lab, CRG, Spain

Der Eppendorf Young Investigator Award 2013 wird jedes Jahr von einer unabhängignen Jury aus Wissenschaftlern verliehen und von Eppendorf und Nature finanziert.  Die Jury steht unter der Leitung von Prof. Reinhard Jahn, welcher Experte im Bereich „Cellular Neurobiology" ist.  Weitere Mitglieder sind außerdem Prof. Dieter Häussinger als Spezialist für  „Applied Medical Research", Prof. Maria Leptin für „Genetics and Cell Biology" und Prof. Martin Lohse für „Protein Biochemistry".


Die Voraussetzungen für eine Bewerbung um diese Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden ist, ist ein Alter unter 35 Jahren. Die eingereichten Arbeiten werden hinsichtlich der Kriterien „Kompetenz zu eigenständiger Forschung", „Kreativität", „erfolgreiche praktische Anwendung des Forschungsansatzes", „Bedeutung der Forschungsergebnisse für die Medizin" und „das Erreichte in Relation zum Alter des Kandidaten", bewertet. Ihr besonderes Augenmerk legt die Jury bei der Beurteilung darauf, inwieweit die eingereichten Arbeiten, die Diagnostik und Therapie von Krankheiten verbessern könnten.


Am 6. Juni wurde dem diesjährigen Gewinner, Ben Lehner, am EMBL in Heidelberg in feierlichem Rahmen der Award überreicht. Viele Journalisten und Wissenschaftler konnten sich direkt vor Ort von der Bedeutung der ausgezeichneten Arbeit von Lehner überzeugen. In einem Vortrag und einer anschließenden Fragestunde beantwortete der junge britische Wissenschaftler geduldig die Fragen aus dem Publikum.


Dr. Ben Lehner leitet eine Forschungsgruppe an der Universität Barcelona (ICREA Research Professor, EMBL-CRG Systems Biology Unit am Centre de Regulació Genòmica, in Barcelona, Spanien. Er erhielt den Eppendorf Award für seine Forschung an der Frage, warum Mutationen im Genom zu unterschiedlichen Phänotypen führen. Seine Arbeit trägt zum Verständnis bei, wie Genfunktionen während der Entwicklung durch Umweltfaktoren und das Zusammenspiel mit anderen Genprodukten moduliert werden. Lehners Ergebnisse ermöglichen neue Ansätze im Erkennen genetischer Prädispositionen für bestimmte Krankheiten, wie Krebs, und erschließen damit Perspektiven für die Entwicklung neuartiger therapeutischer Strategien.

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