Life Sciences im Verein Deutscher Ingenieure

Neue Richtlinie zur Erfassung von Wildbienen: Die VDI-Richtlinie VDI 4332 Blatt 1 „Monitoring der Wirkungen des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) - Standardisierte Erfassung von Wildbienen“ soll beim Monitoring der Umweltwirkungen von gentechnisch veränderten Organismen entsprechend den Maßgaben der EU-Richtlinie 2001/18/EG und die Vorgaben der Ratsentscheidung 2002/811/EG erfüllend zur Erfassung der Wildbienenfauna eingesetzt werden. Hauptziel ist die Beobachtung möglicher Veränderungen von Wildbienengesellschaften über einen längeren Zeitraum. Die Richtlinie legt methodische Standards bezüglich der Erhebung fest.

Wildbienen gelten als „keystone species“, da sie wichtige Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen sind und damit einen wesentlichen Einfluss auf natürliche und anthropogen geprägte Ökosysteme haben.

Die Richtlinie behandelt Wildbienen in ihrer Gesamtheit. Sie beschreibt die erforderlichen Erfassungszeiträume und die im Gelände anzuwendenden Erfassungsmethoden und berücksichtigt dabei die speziellen Anforderungen an die unterschiedliche Erfassung der Bienen- Imagines. Es werden Empfehlungen zu Flächenauswahl und -design sowie zur Ermittlung der statistischen Power (Teststärke) gegeben. Die Anwendung der Richtlinie soll sicherstellen, dass über eine repräsentative Untersuchung regionale und überregionale Effekte in verschiedenen relevanten Lebensräumen erfasst werden.

Herausgeber der VDI 4332 Blatt 1 ist der Fachbereich „Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement“ der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS). Die Richtlinie kann als Gründruck (Entwurf) ab Februar 2015 zum Preis von 74,80 € beim Beuth Verlag (E-Mail: info@beuth.de, Tel.: 030/2601-2260) bestellt werden. Die Einspruchsfrist endet am 31. Mai 2015.

Partec 2016: Call for Papers gestartet
Partec 2016, der internationale Kongress zur Partikeltechnologie, findet vom 19. – 21. April 2016 unter dem Motto „Industry meets Science“ statt und wird von der NürnbergMesse veranstaltet. Honory Sponsor ist die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) in Kooperation mit anderen ideellen Trägern.

Für diesen Kongress, der parallel zu der Messe Powtech stattfindet, bittet das Excecutive Committee unter der Leitung von Prof.

Dr.-Ing. Herrmann Nirschl (KIT) um Einreichung relevanter Beiträge zu allen Aspekten der Partikeltechnologie wie Partikelbildung, Partikelcharakterisierung, Messmethoden und -geräte, Verfahren und Anwendungen von Partikeln jeder Art oder Größe. Anwendungen in Aerosol- und Nanotechnologien sind ebenso gefragt wie solche in den Bereichen Energie, Life & Food Sciences, Pharmazie und Kosmetik.

Zahlreiche Produkte des täglichen Lebens werden entweder partikelförmig verkauft, wie z. B. Medikamente, Lebensmittel, Detergenzien, oder ihre Herstellung basiert auf Partikeln. Zudem ermöglicht die Partikeltechnologie die Entwicklung von Materialien mit revolutionär neuen Eigenschaften sowie wichtige Innovationen in den Bereichen Energie, Chemie und Elektronik. Die Veranstaltung versteht sich als internationales Forum, auf dem sich führende Partikelspezialisten aus Industrie und Wissenschaft zum Austausch treffen.

Bis zum 30. April 2015 können Forscher aus Universitäten, Industrieunternehmen und anderen Partikelforschungszentren ihre Abstracts einreichen. Sowohl industriespezifische als auch anwendungsorientierte Beiträge sind gefragt. Alle relevanten Informationen sowie die Möglichkeit zur Einreichung unter www.partec.info

Kontakt
www.vdi.de/tls
www.vdi.de/gvc

 

Informationen zum Call for Papers: www.partec.info

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VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
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