Strukturanalyse von Stammzellen im Frühstadium

  • Ansicht einer Zelle (Stressfasern grün, Zellkern blau) im Fluoreszensmikroskop (oben links) und Abbildung derselben Zelle nach der Strukturanalyse, die die Längsausrichtung der Stressfasern zeigt (unten rechts).Ansicht einer Zelle (Stressfasern grün, Zellkern blau) im Fluoreszensmikroskop (oben links) und Abbildung derselben Zelle nach der Strukturanalyse, die die Längsausrichtung der Stressfasern zeigt (unten rechts).

Aus adulten menschlichen Stammzellen können sich verschiedene Gewebezellen entwickeln. Welcher Zelltyp sich herausbildet, hängt u.a. mit den mechanischen Eigenschaften der Zellumgebung zusammen. Dr. Florian Rehfeldt von der Georg-August-Universität Göttingen hat mittels Fluoreszensmikroskopie das frühe Stadium dieser Differenzierung untersucht. Bereits nach 24 Stunden konnte er erkennen, wie sich die Form und innere Struktur von Stammzellen aus dem Knochenmark in Richtung Muskelzellen verändern. Damit ist nachgewiesen, dass sich bereits nach sehr kurzer Zeit signifikante Unterschiede durch das komplexe mechanische Zusammenspiel zwischen Zelle und Umgebung herausbilden.


 www.dpi.physik.uni-goettingen.de

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