Studie: Mikroplastik in Kosmetik

Was ist Mikroplastik in Kosmetik genau?

  • © Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann© Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann

Kosmetikprodukte sind eine häufig genannte Quelle für Mikroplastikemissionen. Doch was ist Mikroplastik in Kosmetik genau, welche Materialien und Funktionen übernehmen Kunststoffe in den Produkten und welche Alternativen gibt es? Diese Fragen hat Fraunhofer UMSICHT im Auftrag der Umweltorganisation NABU untersucht. Neben Kosmetikprodukten werden dabei auch Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel (WPR) betrachtet. Die Studie schafft eine wissenschaftliche Grundlage für die öffentliche Diskussion über Mikroplastik.

Obwohl der Begriff Mikroplastik schon länger verwendet wird, war es ein wichtiger Aspekt der Studie, die genaue Definition zu kennen. Einigkeit herrscht allein darüber, dass zu Mikroplastik alle Kunststoffpartikel zählen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Die Forscher sehen auch diese Beschränkung als problematisch, da sie sich weder aus bestimmten Stoffeigenschaften noch ökotoxikologisch begründen lässt. Manche Definitionen enthalten zudem noch eine Begrenzung der unteren Größe, der Löslichkeit oder der Abbaubarkeit. Diese unterschiedlichen Definitionen können zu Missverständnissen führen und auch die Debatte um eine sinnvolle Regulierung nachteilig beeinflussen.

Originalveröffentlichung: Jürgen Bertling, Leandra Hamann, Markus Hiebel: Mikroplastik und synthetische  Polymere in Kosmetikprodukten sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln, Bericht des Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des des Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

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