Weniger Antibiotika in der Umwelt?

Tierarzneimittelforschung: DBU gibt 420.000 Euro

Rund 1.600 Tonnen Antibiotika wurden in Deutschland 2012 in der Tierhaltung eingesetzt. 60 bis 80 Prozent der antibakteriellen Wirkstoffe scheiden die Tiere in unveränderter Form wieder aus. Sie gelangen mit Gülle und Gärsubstraten in den Boden, ins Oberflächen- und Grundwasser. Nur schwer abbaubar können sie dort ihre - nun ungewollte - Wirkung auf den Stoffwechsel von Lebewesen entfalten.

Ebenso problematisch für Mensch und Tier: Krankheitserreger und Bakterien werden zunehmend widerstandsfähig gegen Antibiotika, die Medikamente wirkungslos. Laut Umweltbundesamt muss man an den Ursachen des Problems ansetzen, beim Entwickeln der Medikamente und ihrem Einsatz. In einem mit rund 420.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekt wurde gezeigt, dass durch Pellet- statt Pulverfütterung und besser abbaubare Substanzen weniger Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen.

Lesen Sie mehr zu dem Verhalten und der Gefährlichkeit von Tierarzneimitteleinträgen in die Umwelt unter:
http://www.dbu.de/

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.