WITec Paper Award 2016

  • James Weaver (Mitte) und Admir Masic (rechts) erhalten das Zertifikat zum WITec Paper Award 2016 in Gold aus den Händen von WITec-Mitarbeiter Tavis Etzel (links).James Weaver (Mitte) und Admir Masic (rechts) erhalten das Zertifikat zum WITec Paper Award 2016 in Gold aus den Händen von WITec-Mitarbeiter Tavis Etzel (links).
  • James Weaver (Mitte) und Admir Masic (rechts) erhalten das Zertifikat zum WITec Paper Award 2016 in Gold aus den Händen von WITec-Mitarbeiter Tavis Etzel (links).
  • WITec-Mitarbeiterin Elena Bailo überreicht (v.l.n.r) Adolfo Del Campo, José F. Fernández José und Fernando Rubio-Marcos den WITec Paper Award 2016 in Silber.
  • Den WITec Paper Award 2016 in Bronze erhalten Jeongyong Kim (li.) Yongjun Lee(Mitte) von WITec-Vertreter Kwangik Sung (re.).

Die diesjährigen Preisträger des WITec Paper Award kommen aus Deutschland, Spanien und Südkorea. Der von der Firma WITec alljährlich verliehene Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, sofern im Rahmen der experimentellen Arbeiten ein WITec-Gerät verwendet und die Arbeit im Vorjahr veröffentlicht wurde. Aus fast 100 eingereichten Arbeiten wählten die Juroren die besten drei Publikationen aus.

Der Paper Award in Gold ging an Admir Masic vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, Deutschland, und James Weaver von der Harvard Universität in Cambridge, USA, für die mikroskopische Analyse der Zähne des roten Seeigels. Dessen sehr scharfe, extrem harte und lebenslang nachwachsende Beißwerkzeuge gelten seit Jahren als Modell für Biomineralisierung. Zur Analyse der molekularen und elementaren Zusammensetzung der Zähne setzten die Forscher konfokale Raman-Mikroskopie und und energiedispersive Röntgenspektroskopie (EDX) ein. Für die hochauflösenden Strukturdarstellung kam die Rasterlelektronenmikroskopie (REM) zum Einsatz.

Auf den zweiten Platz kamen Fernando Rubio-Marcos, Adolfo Del Campo, Pascal Marchet und Jose Fernández vom Institut für Keramik in Madrid, Spanien. Sie analysierten Bariumtitanat (BaTiO3), ein ferroelektrisches Material, das vielfach in Elektrokeramiken verwendet wird. Sie konnten zeigen, dass sich die Domänenwände des Materials durch polarisiertes Licht verändern lassen. Den Effekt wiesen sie durch Raman-Mikroskopie nach.

Den dritten Platz belegte die Arbeitsgruppe von Jeongyong Kim von der Sungkyunkwan Universität, Südkorea, für den Nachweis winzigster Fehler in einzelnen Lagen von Molybdändisulfid (MoS2) mit Hilfe von konfokaler Raman-Mikroskopie, hochauflösender optischer Nahfeld-Mikroskopie (Scanning Optical Near-field Microscopy, SNOM) und Elektronenmikroskopie. Solche Defekte lassen sich prinzipiell anhand ihrer Photolumineszenz (PL) aufspüren.

Originalpublikationen:
A. Masic, J, Weaver, Large area sub-micron chemical imaging of magnesium in sea urchin teeth, J.

Struct. Biol. 189, 269-275 (2015) – DOI: 10.1016/j.jsb.2014.12.005

F. Rubio-Marcos, A. Del Campo, P. Marchet, J. F. Fernández, Ferrolectric domain wall motion induced by polarized light, Nat. Commun. 6, 6594 (2015) – DOI: 10.1038/ncomms7594

Y. Lee, S. Park, H. Kim, G. H. Han, Y. H. Lee, J. Kim, Charakterization of the structural defects in CVD-grown monolayered MoS2 using near-field photoluminescence imaging, Nanoscale 7, 11909 (2015) – DOI: 10.1039/C5NR02897C

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