Bayer investiert in Shanghai und Leverkusen

  • Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG. Bild: Bayer AG Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG. Bild: Bayer AG
  • Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG. Bild: Bayer AG
  • Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender der Bayer MaterialScience AG. Bild: Bayer AG

Bayer plant am Standort Shanghai Investitionen von rund einer Milliarde Euro, um seine Kapazitäten zur Produktion hochwertiger Materialien in China bis zum Jahr 2016 erheblich auszubauen. Damit richtet Bayer seinen Fokus noch stärker auf den asiatisch-pazifischen Raum, in dem das Unternehmen ein anhaltendes Wachstum seiner Abnehmerbranchen erwartet. So sollen die Kapazitäten für den Polyurethan-Rohstoff MDI auf eine Million Jahrestonnen und für den Hochleistungskunststoff Polycarbonat auf 500.000 Jahrestonnen mehr als verdoppelt werden. Außerdem ist vorgesehen, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Shanghai Chemical Industry Park deutlich zu stärken. Zudem wird die Hauptverwaltung des Geschäftsbereichs Polycarbonates vom Stammsitz in Leverkusen nach Shanghai umziehen. Ziel ist es dabei, eine noch größere Nähe zum speziell in Asien boomenden Polycarbonat-Markt zu erreichen.

"Die Erweiterung unserer Kapazitäten in China ist ein wichtiger Schritt, um unsere Präsenz in den Schwellenländern deutlich auszubauen", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Dr. Marijn Dekkers. "Bis zum Jahr 2015 wollen wir den Konzernumsatz in Greater China auf etwa fünf Milliarden Euro steigern. Hierzu soll MaterialScience gut die Hälfte beitragen." Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Bayer-Konzern in Greater China einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro, davon entfielen 1,2 Milliarden Euro auf MaterialScience.

"Das starke Wirtschaftswachstum in China wie in der gesamten Region bietet uns herausragende Chancen, die wir bestmöglich nutzen wollen", ergänzte Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience. "Es ist für uns von strategischer Bedeutung, in Asien/Pazifik die nötigen Kapazitäten zu haben, um eine steigende Nachfrage zu bedienen." Thomas betonte, dass es sich um eine der bisher größten Einzelinvestitionen bei Bayer MaterialScience handele.


Neue Produktionsanlage in Leverkusen geplant

Mehr als 30 Millionen Euro sollen außerdem in eine neue World-Scale-Anlage zur Herstellung von Vorprodukten für Lacke und Klebstoffe am Stammsitz von Bayer MaterialScience in Leverkusen investiert werden. Der Bau der Produktionsanlage soll im kommenden Jahr beginnen und bis Ende 2012 abgeschlossen sein.

 

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