Chemie zum Anfassen: "Tag der offenen Tür" am 24. September 2011

  • "UniCat" ist bundesweit der einzige Exzellenz-Cluster, der das volkswirtschaftlich extrem wichtige Gebiet der Katalyse erforscht. In diesem interdisziplinären Forschungsverbund arbeiten rund 200 Chemikerinnen, Chemiker, Physikerinnen, Physiker, Biologinnen und Biologen sowie Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker aus vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten aus Berlin und Brandenburg zusammen. Die TU Berlin stellt den Sprecher und stellvertretenden Sprecher des Verbundes. "UniCat" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Mitteln aus der Exzellenz-Initiative mit bis zu 7 Millionen Euro jährlich gefördert. Die Abkürzung steht für "Unifying Concepts in Catalysis". Bild: TU-Pressestelle/Dahl"UniCat" ist bundesweit der einzige Exzellenz-Cluster, der das volkswirtschaftlich extrem wichtige Gebiet der Katalyse erforscht. In diesem interdisziplinären Forschungsverbund arbeiten rund 200 Chemikerinnen, Chemiker, Physikerinnen, Physiker, Biologinnen und Biologen sowie Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker aus vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten aus Berlin und Brandenburg zusammen. Die TU Berlin stellt den Sprecher und stellvertretenden Sprecher des Verbundes. "UniCat" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Mitteln aus der Exzellenz-Initiative mit bis zu 7 Millionen Euro jährlich gefördert. Die Abkürzung steht für "Unifying Concepts in Catalysis". Bild: TU-Pressestelle/Dahl

Chemie zum Anfassen bietet der "Tag der offenen Tür" allen Interessierten am 24. September 2011. Im Rahmen des Internationalen Jahres der Chemie 2011 können die Besucherinnen und Besucher direkt in den Produktionsbetrieben und Laboren der Industrie, aber auch in vielen Forschungsstätten von Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen erfahren, woran geforscht und was hergestellt wird, um den Menschen ein gesünderes und angenehmeres Leben zu ermöglichen. Wenn Sie wissen möchten, welche Türen in Ihrer Nähe geöffnet sein werden, können Sie in dieser interaktiven Karte nachschauen. Einige Besuchstipps stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Ruhr-Uni-Bochum: Alfried Krupp-Schülerlabor
Hier gilt: mitmachen - forschend lernen - an einem spannenden Ort auf kluge Weise experimentieren. An Stationen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften können neugierige Nachwuchsforscher Experimente selbst durchführen, fachkundige Betreuer stehen ihnen dabei zur Seite. Außerdem bieten interessante Mitmach-Stationen Einblicke in die Arbeitsweisen der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Ein besonderer Höhepunkt dieses Jahr ist der Auftritt von Künstlern, die chemische Verbindungen mit Luftballons modellieren.
http://www.aks.ruhr-uni-bochum.de/

Das Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen Merck
Wie werden Wirkstoffe für neue Medikamente entwickelt? Warum leuchten die Displays von Handys und Notebooks? Was unternimmt eine Firma, um Wasser und Luft sauber zu halten? Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen erhalten die Besucher des Tages der offenen Tür am 24. September 2011 beim Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck. Von 10 bis 16 Uhr können Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Blick hinter die Kulissen von Merck werfen.
Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Neben Rundfahrten über das 1,2 Quadratkilometer große Werkgelände gibt es elf verschiedene Bustouren zu Chemie- und Pharmabetrieben, zur Logistik und Werkfeuerwehr, zu Werkstätten und zur Technischen Ausbildung.

Darüber hinaus werden geführte Fußtouren zum Kraftwerk, zum Distributionszentrum sowie zu Laboren und Betrieben angeboten. Innerhalb einer für diesen Tag eigens ausgewiesenen Fußgängerzone können die Besucher Ausstellungen besichtigen, Kurzfilme anschauen und im Merck-Museum in die Geschichte des ältesten pharmazeutisch-chemischen Unternehmens der Welt eintauchen.
Auch den Kindern wird viel Kurzweil geboten: So können sie mit einer großen Carrera-Bahn Rennen fahren, sich mit den Weltmeistern aus dem hessischen Butzbach beim Speed Stacking (schnelles Becherstapeln) üben oder in einer eigenen Forscherwerkstatt gemeinsam mit ihren Eltern experimentieren.
http://germany.merck.de/

TU Berlin
Das Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin öffnet der interessierten Öffentlichkeit und Studieninteressierten die Türen zu modernen Forschungs- und Ausbildungslaboratorien. Es werden im 15-Minuten-Rhythmus Führungen zu den Laboratorien der Forschungsschwerpunkte des Instituts und des Exzellenzclusters "Unifying Concepts in Catalysis" angeboten (Treffpunkt: 1. OG, Foyer, vor Raum C 130). In diesem interdisziplinären Forschungsverbund arbeiten 250 Chemiker, Physiker, Biologen und Verfahrens­techniker aus vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten aus Berlin und Brandenburg auf dem Gebiet der Katalyseforschung zusammen. Ihre Forschungsthemen reichen von der Energieversorgung über Bio-Wasserstoff bis hin zu neuen Wirkstoffen. Minigolfen und Katalyse: Als Golfspieler erleben die Besucherinnen und Besucher spielerisch wie Katalyse funktioniert. Auf zwei unterschiedlichen Minigolfbahnen können Kinder und Erwachsene testen, wie viel Energie man aufbringen muss, um den Ball ins Loch zu bekommen.
Wasserstoff und Brennstoffzelle sind für die zukünftige Energieversorgung von großer Bedeutung. Sie haben viele Vorteile und werden zukünftig Verbrennungsmotoren und Gasheizungen ersetzen. Neben modernen Laboren der Brennstoffzellenforschung werden auch exklusive Nachbauten der ersten Brennstoffzelle von 1839 und des Döbereinschen Feuerzeugs von 1823 präsentiert. Noch vor der Erfindung des Streichholzes haben Döbereiner und der befreundete Dichterfürst Goethe damit katalytisch Feuer erzeugt.
http://www.chemie.tu-berlin.de/

 

 

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