Life Sciences im VDI: Januar 2015

Krankenhaus: Risiken minimieren - Sicherheit erhöhen
Krankenhäuser müssen heute immer nachhaltiger wirtschaften. Zudem haben sie gegenüber Patienten und Mitarbeitern bestimmte Pflichten zu erfüllen. Die erste VDI-Tagung „Sicherheit im Krankenhaus" am 25. und 26. Februar 2015 in Köln diskutiert, wie sich bestimmte Prozesse, die IT, Infrastruktur und Medizintechnik sicherer und effizienter gestalten lassen. Die fachliche Trägerschaft liegt bei den VDI-Gesellschaften VDI-TLS (Technologies of Life Sciences), VDI-GBG (Bauen und Gebäudetechnik) und VDI-GEU (Energie und Umwelt).

Deutsche chemische Industrie gut für die Zukunft aufgestellt
Eine aktuelle Umfrage der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) unter ihren Mitgliedern belegt die derzeitig sehr gute Stimmung in der chemischen Industrie. Die befragten Experten heben zudem die starke Innovationsfähigkeit der Verfahrenstechnik und ihre großen Innovationspotenziale hervor. Erstmals vorgestellt wurden die Ergebnisse der VDI-Umfrage im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung 2014 in Aachen.

Gute Ausbildung, Interdisziplinarität, kreative Freiräume und lebendiger Erfahrungsaustausch seien die Stärken und bilden die Säulen für die Innovationspotenziale der deutschen chemischen Industrie, erklärt Dr.-Ing. Claas-Jürgen Klasen, Vorsitzender der GVC. Die Stimmung in der Branche sei sehr positiv, der Arbeitsmarkt in der chemischen Industrie sei sehr gut. Einzig die Verlagerung einzelner Bereiche ins Ausland sorge für Unsicherheit bei den Befragten. Auch bei Auslandseinsätzen zeigen deutsche Ingenieure ein hohes Maß an Motivation, Flexibilität und Kreativität.

Innovationen zählen zu den wichtigsten Faktoren für den Erhalt des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Deutschland. Nur mit innovativen Produkten kann Deutschland seine Position als führende Exportnation behaupten. Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Wohlstand sind zum überwiegenden Teil das Ergebnis von Innovationen. Die VDI-Umfrage stand daher ganz im Zeichen von Innovationen und Aussichten für die Zukunft. Kann sich die deutsche chemische Industrie auch zukünftig im internationalen Wettbewerb behaupten?

Sind wir schnell und innovativ genug, um auch in den kommenden Jahren Schritt zu halten? Diese Fragen beantworteten die rund 400 befragten Experten mit einem klaren Ja. Die chemische Industrie nutze das ihr zur Verfügung stehende Kapital zur Innovationsfähigkeit offensichtlich sehr gut. Man dürfe sich aber nicht auf den guten Ergebnissen ausruhen, sondern müsse sie weiterhin bestmöglich fördern und ausbauen, so die einhellige Meinung der Experten.

Prof. Dr.-Ing. Martin Strohrmann, Vorsitzender von ProcessNet, der gemeinsamen Initiative von Dechema und VDI-GVC, ist sich sicher, dass die Verfahrenstechnik wichtige Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen wie der Versorgung der Bevölkerung mit Rohstoffen, Energie, sauberem Wasser und Nahrungsmitteln leisten könne. Verfahrenstechnik helfe, teure und schlecht verfügbare Rohstoffe zu ersetzen oder zumindest hocheffizient zu nutzen.

Es sei bekannt, dass die großen Herausforderungen der Zukunft nur durch innovative Entwicklungen und zielführende Kooperationen bewältigt werden können, so Strohrmann weiter. Die zahlreichen branchenübergreifenden Kooperationen und innovationsfördernden Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs im Rahmen der Initiative von ProcessNet leisten dazu einen wichtigen Beitrag im Sinne der Innovationsförderung.

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