Pilotanlage für neuartige Laser eingeweiht

  • Pilotherstellungsanlage der Firma Aixtron AG Aachen in den neugeschaffenen Laborräumen des WZMW. Bild: Philipps-Universität Marburg/ WZMWPilotherstellungsanlage der Firma Aixtron AG Aachen in den neugeschaffenen Laborräumen des WZMW. Bild: Philipps-Universität Marburg/ WZMW

Am Wissenschaftlichen Zentrum für Materialwissenschaften (WZMW) der Philipps-Universität Marburg ist eine Herstellungsanlage für neuartige Laser eingeweiht worden, die auf Silizium basieren. Durch sie sollen optische Anwendungen von Silizium und somit schnellere Computer möglich werden.

Professor Dr. Wolfgang Stolz und sein Team haben in den letzten Jahren Halbleitermaterialien entwickelt, mit denen man einerseits Laserlicht erzeugen kann und deren Kristallgitter andererseits zu Silizium passt. Dazu werden Siliziumscheiben mit einer Mischung aus Gallium, Stickstoff, Arsen und Phosphor überschichtet, so dass die Gitterstrukturen perfekt übereinstimmen.

Das Vorhaben zielt darauf, den Prototypen eines Lasers auf Siliziumbasis zu entwickeln - unverzichtbare Voraussetzung, um Mikrochips zu produzieren, die opto-elektronisch funktionieren. Hierfür entwickelten die Projektpartner gemeinsam eine Produktionsanlage für diese neuartigen Laser. Die Pilotanlage der Aachener Firma Aixtron wurde im Verbund konzipiert. Nach einer eingehenden Testphase steht sie nunmehr für die Projektarbeiten zur Verfügung.

Projektpartner:

 

http://www.uni-marburg.de/

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