Schott produziert mehr Pharmaglas

Weltweite Nachfrage nach Typ I Glas für Pharmaindustrie steigt / Neue Fiolax Wanne wird im Frühjahr 2016 Betrieb aufnehmen

Aufgrund weltweit steigender Nachfrage wird der Schott Konzern mehr Produktionskapazität für Pharmaglas vorhalten. Konkret plant der Hersteller, im bayerischen Mitterteich eine neue Schmelzwanne für Glas der Marke Fiolax klar zu errichten. Von 2015 bis 2016 wird das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag hierfür investieren. Die Produktionskapazität des Geschäftsbereiches Tubing wird sich dadurch auf mehr als 140.000 Tonnen erhöhen.  
 
Aus Fiolax Glasröhren werden hochwertige Fläschchen, Spritzen, Ampullen oder Karpulen hergestellt. In diese füllt die Pharmaindustrie später Injektabilia – also Medikamente, die injiziert werden. Der Bedarf der Pharmazeuten an solchen hochwertigen Verpackungen steigt stetig, da die Regulierungsbehörden zur Sicherheit der Patienten immer strengere Maßstäbe anlegen. Genau auf diese Anforderungen ist Fiolax ausgelegt: Dank seiner besonderen Eigenschaften – es ist chemisch sehr resistent – sind die Medikamente darin bestmöglich aufbewahrt. Seit seiner Entwicklung vor über 100 Jahren hat sich Fiolax daher zum de-facto-Standard für Glasverpackungen in der Pharmaindustrie entwickelt.
 
Die Bauarbeiten für die neue Wanne haben im August 2015 begonnen, die Einweihung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Ergänzt wird die Erweiterung durch eine neue Palettieranlage, die ebenfalls am Standort Mitterteich entsteht.

 

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Schott AG
Hattenbergstr. 10
55122 Mainz
Germany
Telefon: +49 (0)6131 66-0
Telefax: +49 (0)6131 66-2000

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