Asecos: Check up für den Sicherheitsschrank

Regelmäßige Instandhaltung sichert langfristig die Garantie

  • Abb. 1: Sichtprüfung Typ G90 SchrankAbb. 1: Sichtprüfung Typ G90 Schrank
  • Abb. 1: Sichtprüfung Typ G90 Schrank
  • Abb. 2: Lüftungstechnische Prüfung Typ G90 Schrank

Sicherheitsschränke sind Bestandteil des Sicherheitskonzepts im Labor. In Hoch- oder Unterbauschränken lagern zum Schutz vor den oft gefährlichen Eigenschaften aggressive Säuren oder Laugen, feuergefährliche brennbare Flüssigkeiten oder auch Druckgase. Weil die Gefahrstoffschränke sehr langlebig sind, empfehlen Vorschriften, wie z. B. die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 526, den jährlichen Sicherheitscheck. Wird die sicherheitstechnische Überprüfung regelmäßig durchgeführt, verlängert sich für das Labor unter Umständen sogar die Garantie für die Sicherheitsschränke.

Wer technische Anlagen oder Systeme gleich welcher Art betreibt, ist dafür verantwortlich, dass diese stets in funktionsfähigem Zustand sind. Sie müssen also instand gehalten werden. Das gilt für sicherheitsrelevante Einrichtungen im Besonderen, da davon die Gesundheit oder gar das Leben der Mitarbeiter abhängen kann. Instandhaltung heißt dabei laut DIN 31051, Inspektionen, Wartungen, Instandsetzungen und Verbesserungen am Objekt durchzuführen. Ziel ist die gleichbleibende Schutzleistung der Anlagen zu erhalten.

Instandhaltung heißt Prävention
Eine regelmäßige Überprüfung von technischen Anlagen beugt Systemausfällen vor. Denn obwohl sehr robust und langlebig, besitzen die Anlagen auch Verschleißteile, die überprüft und bei Bedarf getauscht werden müssen. Erfahrungsgemäß ermöglicht eine regelmäßige sicherheitstechnische Überprüfung mit geringem Aufwand eine mindestens gleichbleibende Produktivität der Anlagen und Systeme zu erhalten. Ist die Anlage erst defekt, kommen oft aufwändigere Reparaturen und damit auch Stillstandzeiten auf den Betreiber zu.

Die Instandhaltung von Sicherheitsschränken nach DIN 31051 läuft folgendermaßen ab: Während der Inspektion wird die zu prüfende Anlage begutachtet, das bedeutet, der Sicherheitsschrank wird zunächst optisch auf Abnutzung und Mängel untersucht. Anschließend folgt die Wartung. Diese umfasst Maßnahmen, die den Ausfall durch Abnutzung vermeiden sollen, wie zum Beispiel den Tausch von kleineren Verschleißteilen. Wird ein Defekt erkannt, stellt der Servicetechniker während der Instandsetzung den funktionsfähigen Zustand des Schrankes wieder her, er repariert die defekten oder beschädigten Stellen.

Eine Verbesserung im Sinne der Instandhaltung erfolgt immer dann, wenn die Funktionssicherheit einer Anlage gesteigert wird, ohne die eigentliche Funktion zu verändern. Bei Asecos heißt das zum Beispiel, dass der Servicetechniker während der Inspektion auch als Berater tätig wird. Stellt er während der Prüfung etwa fest, dass eine Änderung in der Nutzung der Schränke Schäden schon frühzeitig vermeidet, teilt er dies dem Nutzer mit.

Instandhaltung heißt Rechtssicherheit
Die sicherheitstechnischen Einrichtungen fallen in den Verantwortungsbereich des Laborbetreibers. Er hat dafür zu sorgen, dass die Abzüge und Gefahrstoffschränke stets uneingeschränkt funktionstüchtig sind. Erfüllt er seine Fürsorgepflicht nicht, kann ein Schaden Folgen für den Versicherungsschutz und auch die Unternehmer-Haftungsbeschränkung haben. Bricht etwa ein Feuer im Labor aus und wird durch nicht sachgemäße Funktionstüchtigkeit des Sicherheitsschrankes, in dem die im Labor benötigten brennbaren Flüssigkeiten lagern, noch angefacht und vergrößert, hat der Betreiber seine Fürsorgepflicht verletzt. Weist er jedoch die regelmäßige Instandhaltung durch eine laut Technischer Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203 befähigte Person nach, geht die Verantwortung auf den Dienstleister über. Der Sicherheitsschrank-Hersteller Asecos gewährt zusätzlich eine verlängerte Garantieleistung von bis zu 10 Jahren, je nach Schrankmodell, wenn sein geschultes Service-Team eine jährliche sicherheitstechnische Überprüfung der Schränke durchführt. Das verdeutlicht, wie entscheidend die regelmäßige Instandhaltung für die Beständigkeit der technischen Anlagen ist. Und während der Garantiezeit fallen keine Reparaturkosten für den Laborbetreiber an.

Langlebigkeit durch richtige Handhabung
Die jährliche sicherheitstechnische Überprüfung hilft selbstverständlich nicht, wenn die Anlagen nicht richtig gehandhabt werden. Es ist wichtig, genau zu wissen, wozu und wie die Anlage zu nutzen ist und was ihr schaden kann. Bei der Lagerung von Gefahrstoffen ist zum Beispiel sehr unterschiedlich, welche Chemikalien wie gelagert werden dürfen. Brennbare Flüssigkeiten oder Druckgase gehören in einen Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470 zur Lagerung eben dieser Gefahrstoffklassen. Durch Brandschutzmaterialien und –funktionen schützt ein solcher Schrank seinen entzündbaren Inhalt vor Hitze von außen, falls ein Feuer ausbrechen sollte. Aggressive Gefahrstoffe wiederum bedürfen Lagerstätten aus korrosionsbeständigen Materialien. Metallische Bestandteile würden rosten und den Schrank schneller altern lassen und sogar die Schutzfunktionen beeinträchtigen. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder greift man in dem Fall auf spezielle Säuren- und Laugen-Sicherheitsschränke zurück, nutzt Kombischränke mit verschiedenen Abteilen für brennbare Flüssigkeiten sowie Säuren und Laugen oder man stattet seinen Typ 90-Schrank metallfrei aus, um Rost im Innenraum zu vermeiden. Welche Einrichtung für den jeweiligen Betrieb und die individuelle Nutzung und Handhabung von Gefahrstoffen die passende ist, kann auch über eine Bedarfsanalyse mit dem Experten festgestellt werden. Die Hersteller stehen auf Anfrage mit Rat zur Seite. Unterstützen kann auch der Service-Techniker, der bereits während der sicherheitstechnischen Überprüfungen je Schrank-Typ auf unterschiedliche Details achtet.

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asecos GmbH
Weiherfeldsiedlung 16-18
63584 Gründau
Germany
Telefon: +49 6051 9220 785
Telefax: +49 6051 9220 727

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