Dispergieren

Auf die Mischung kommt es an

  • Abb.1: Labordispergierer T 10 StandardAbb.1: Labordispergierer T 10 Standard
  • Abb.1: Labordispergierer T 10 Standard
  • Abb.2: UTTD Control

Mischen und Dispergieren mag auf den ersten Blick trivial erscheinen. Geht bei einem Experiment oder bei Vorversuchen im Labor etwas schief, kann keiner der nachfolgenden Schritte erfolgreich sein. Viele Parameter müssen beachtet werden, um ein perfektes Dispergierergebnis zu erreichen. Für jeden Fall müssen spezielle Anforderungen erfüllt werden.

PCR Analytik
Ein typisches Einsatzgebiet für Dispergiergeräte ist beispielsweise die Vervielfältigung der Erbsubstanz DNA im Labor. Die heute am häufigsten angewandte Methode für diese Untersuchungen ist die Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Sie verwendet dazu ein Enzym, die DNA-Polymerase. Biologen und Mediziner nutzen die PCR, um Erbkrankheiten oder Virusinfektionen zu erkennen, um genetische Fingerabdrücke zu nehmen, Gene zu klonieren oder um Abstammungsgutachten zu erstellen.

IKA bietet für die Vorbereitung der Analyse ein Dispergiergerät mit einem speziellen PCR-Kit an, den T 10 standard. Beim T 10 standard handelt es sich um ein handliches Dispergiergerät für Volumina von 0,1 - 100 ml. Ein großer Drehzahlbereich von 8.000 bis 26.000 1/min ermöglicht das Arbeiten mit hohen Umfangsgeschwindigkeiten auch bei kleinen Rotordurchmessern. Dies ist ein wichtiges Kriterium bei der PCR Analytik. Einweg-Dispergierwerkzeuge aus Kunststoff verhindern Kreuz-Kontaminationen, aufwendige Reinigungsarbeiten der Werkzeuge entfallen.
Eine Schnellspann-Kupplung erleichtert das Wechseln der Dispergierwerkzeuge. Durch das geringe Gewicht und das ergonomische Design ist das Gerät für den Handbetrieb gut geeignet.

Dispergieren in Einweg-Tubes
Mit dem UTTD (Ultra-Turrax Tube Drive) können Anwender problemlos auch problematische Proben bearbeiten.
Bei den geschlossenen Tubes entfällt eine aufwendige Reinigung. Kreuz-Kontaminationen werden vollständig ausgeschlossen. Für den Anwender im Labor bieten die geschlossenen Tubes ein Stück Sicherheit, da sie mit dem Probenmaterial nicht in Berührung kommen. Das Kunststoffmaterial ist chemisch resistent und dadurch vielseitig einsetzbar. Lieferbar sind die Einwegtubes auch mit durchstechbarer Deckelmembrane oder sterilisiert.

Technologie
Ergänzt und optimiert durch viele neue Details ist die von IKA entwickelte Technologie des Rotor-Stator-Prinzips und somit das Know-how auf dem die Gerätereihe basiert, seit über 60 Jahren bewährt und präzise.


Seit der Einführung hat das Dispergieren mit dem Rotor-Stator-Prinzip in zahlreichen Varianten die Labore und Produktionshallen der Welt erobert. Und nach wie vor hält das Traditionsunternehmen die Technologie- und Marktführerschaft. Die Geräte T 10 basic, T 25 digital und der UTTD wurden 2012 mit dem red dot design award ausgezeichnet. Einzigartig ist die Vielfalt an Dispergierantrieben und an Dispergierwerkzeugen.

Anwendungsspektrum
Nahezu alle Arten von Proben können bearbeitet werden. Das angebotene Gerätespektrum umfasst Laborgeräte in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, Piloten - Geräte die zwischen der Laboranwendung und der Produktion angesiedelt sind-, bis zu Produktionsmaschinen mit Volumina bis zu 10.000 l. Diese Palette ermöglicht durch die Gleichhaltung der tatsächlichen Strömungsverhältnisse im Gefäß den nahtlosen Übergang von der Produktentwicklung in die Massenproduktion. Oft wird angenommen, dass eine Vergrößerung des Volumens eine lineare Vergrößerung der Geometrie des Dispergierwerkzeuges bedeutet. Allerdings verändern sich die realen Bedingungen im Gefäß bei einer simplen Vergrößerung der Proportionen. Beispielsweise wächst das Volumen einer Probe mit der dritten Potenz, wohingegen sich die Oberflächen nur quadratisch verändern. Eine Verschiebung der Verhältnisse von Oberfläche zu Volumen ist die Folge. Dieser Tatsache trägt man bei IKA Rechnung durch eine Anpassung des Designs. So ist ein Scale-up vom Labormaßstab in den Produktionsbereich jederzeit möglich.

Mit dem Hintergrund von über 100 Jahren im wissenschaftlichen Apparatebau sorgt intelligente Technik dafür, stets ein optimales Dispergierverhältnis zu erzielen.

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IKA-Werke GmbH & Co. KG
Janke & Kunkel-Str. 10
79219 Staufen
Telefon: +49/(0)7633/831-0
Telefax: +49/(0)7633/831-98

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