Molekulares Ganzkörper-MR Forschungssystem

Spektakuläre Bilder durch Magnetresonanztomographie plus PET

  • Das Bild zeigt (von links nach rechts): Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Prof. Dr. Reiner Gradinger (Ärztlicher Direktor des Klinikums rechts der Isar), Prof. Dr. Hermann Requardt (CEO von Siemens Healthcare), Dr. Wolfgang Heubisch (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident) vor dem neuen Biograph mMR.Das Bild zeigt (von links nach rechts): Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Prof. Dr. Reiner Gradinger (Ärztlicher Direktor des Klinikums rechts der Isar), Prof. Dr. Hermann Requardt (CEO von Siemens Healthcare), Dr. Wolfgang Heubisch (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident) vor dem neuen Biograph mMR.
  • Das Bild zeigt (von links nach rechts): Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Prof. Dr. Reiner Gradinger (Ärztlicher Direktor des Klinikums rechts der Isar), Prof. Dr. Hermann Requardt (CEO von Siemens Healthcare), Dr. Wolfgang Heubisch (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident) vor dem neuen Biograph mMR.
  • Prof. Dr. Markus Schwaiger, Klinikdirektor der Nuklearmedizin im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer hat Siemens das weltweit erste Gerät im klinischen Anwendungstest, das Magnetresonanztomographie mit Positronen-Emissions-Tomographie vereint, an das Münchner Klinikum rechts der Isar übergeben. Durch Kombination eines Magnetresonanztomographen (MR) und eines Positronen-Emissions-Tomographen (PET) in einem Gerät können Ärzte zum ersten Mal die Lage der Organe im Körper, ihre Funktion sowie den Zellstoffwechsel gleichzeitig und in einem Bild sehen. Das könnte Ärzten dabei helfen, eine genauere Diagnose zu stellen, indem sie nicht nur sehen, wo im Körper sich ein Tumor befindet, sondern auch seine Art und seine Aktivität. Zudem könnte es zeigen, wie der Körper auf verabreichte Medikamente reagiert. Das Gerät mit dem Namen Biograph mMR wurde von Siemens Healthcare entwickelt und jetzt für den klinischen Anwendungstest an das Münchner Klinikum rechts der Isar übergeben.

Eine Kombination der Technologien von MR und PET war bisher eine große technische Herausforderung, da diese Technologien auf unterschiedlichen physikalischen Effekten beruhen, die normalerweise nebeneinander nicht funktionieren können. Die Magnetfelder, wie sie ein MR erzeugt, beeinflussen herkömmliche PET-Detektoren, was simultan aufgenommene menschliche Bilder bislang unmöglich machte. Der Biograph mMR wurde entwickelt, diese physikalische Hürde zu überwinden. Es ist der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu verdanken, dass die ersten Systeme in Deutschland installiert werden.

Prof. Dr. Hermann Requardt, CEO des Healthcare-Sektors von Siemens:
"Wir können die Herausforderungen unserer Gesundheitssysteme nur meistern, wenn wir Krankheiten so früh wie möglich erkennen, entsprechend therapieren und dabei die Kostenentwicklung im Blick behalten. Unser Biograph mMR ist für die Ärzte ein Werkzeug, mit dem sie schneller und präziser Informationen zur Art, zum Stadium sowie zum Fortschritt beispielsweise von Krebserkrankungen bekommen können."

Prof. Dr. Markus Schwaiger, Klinikdirektor der Nuklearmedizin im Klinikum rechts der Isar:
„Gemeinsam mit unserem Partner Siemens stoßen wir heute in eine neue Dimension der bildgestützten Diagnostik vor.

Wir haben den klinischen Anwendungstest von Biograph mMR begonnen und können bald Krankheiten bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren. Die Tests helfen uns auch dabei, den Verlauf von Krankheiten beobachten zu können und mit den gewonnenen Informationen einen dedizierten Therapieplan für den jeweiligen Patienten zu entwickeln. Außerdem haben wir vor, das System in der langjährigen Krebs-Nachsorge einzusetzen, da wir die Bestrahlungslast für den Patienten durch das neue System reduzieren können."

Ministerpräsident Horst Seehofer:
„Bayerns Hightech-Schmieden wie Siemens und Spitzenwissenschaft wie in den beiden Münchner Unikliniken bilden jene starke Partnerschaft, auf der Bayerns Stärke und Wohlstand in ganz besonderer Weise gründen und um die uns viele in der Welt beneiden. Noch vor Weihnachten wird Bayern ein neues Zukunftsprogramm „Aufbruch Bayern" beschließen. Mit dem Aufbruch Bayern werden wir weiter kräftig in unsere Forschungs- und Technologielandschaft in allen Landesteilen investieren."

 

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Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Str. 22
81675 München
Telefon: +49 89 4140 1
Telefax: +49 89 4140 4422
Siemens Healthineers
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Telefon: +49 9131 84 2215
Telefax: +49 9131 842000

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