21.05.2014
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Mikrofluidik-Musikbox: Tröpfchen spielen die "Ode an die Freude"

Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen haben Wassertröpfchen in einem Mikrofluidik-Chip so genau kontrolliert, dass sie zu Musikinstrumenten wurden. Dafür haben sie die Frequenzen, mit der die Tröpfchen durch feine Röhrchen flossen, in Töne umgewandelt. Das ist auch für medizinische Diagnostik interessant: Derzeit werden beispielsweise Labors auf Mikrofluidik-Chips entwickelt, mit denen man auf kleinstem Raum winzige Flüssigkeitsproben wie etwa Blut untersuchen kann. Das neue Verfahren bringt diese Entwicklungen einen guten Schritt voran.

Das neue Musikinstrument wurde „gestimmt", indem verschiedene elektrische Spannungen (bzw. die entsprechenden "Tröpfchenfrequenzen") unterschiedlichen Tonhöhen zugeordnet wurden. Der erste Praxistext war die „Ode an die Freude". (Copyright: MPIDS / Jean-Christophe Baret. Quelle: MPIDS / Jean-Christophe Baret)

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